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Deutsche Biofonds AG: Yaver Demir wieder in Untersuchungs-Haft! Anwälte fordern Schadensersatz!

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Der Fall Deutsche Biofonds AG weitet sich immer mehr zum Wirtschaftskrimi aus:

Nachdem der Initiator und Hauptverantwortliche der Deutsche Biofonds AG, Herr Yaver Demir, wohl noch vor Weihnachten zunächst aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, sitzt er seit kurzem nach Erkenntnissen von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten nun doch wieder in Untersuchungshaft.

Hintergrund ist der, dass Herr Demir, der zumindest bis vor einiger Zeit wohl noch über eine Privatpilotenlizenz verfügte, ein Flugzeug chartern wollte. Hierbei kam es nach Erkenntnissen von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB zu einem Hinweis an die Polizei, woraufhin Herr Demir wegen des Haftgrundes der Fluchtgefahr wieder in Untersuchungshaft genommen wurde.

Für Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth von Dr. Späth & Partner mit Sitz in Berlin und Hamburg „sind dies gute Nachrichten für die Anleger. Wir hoffen, dass Polzei und Staatsanwaltschaft nun endlich Licht ins Dunkel zu dem Vorwurf des eventuellen Kapitalanlagebetrugs bringen können.“

Anleger sollten nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB versuchen, ihren Schaden zu kompensieren, denn inzwischen wurde auch über das Privatvermögen von Herrn Demir vom AG Nürnberg unter dem Az. IN 791/15 das Insolvenzverfahren eröffnet.

Hierzu kommen neben den Unternehmensverantwortlichen, den jeweiligen Vermittlern der Anlage auch z.B. die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Betracht.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB haben inzwischen auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die S. Audit GmbH, außergerichtlich zum Schadensersatz aufgefordert.

„Hier sehen wir durchaus Ansatzpunkte für eine Haftung“, so Dr. Späth, „da die Kontrolle eventuell nicht ausreichend ausgefallen ist.“

So hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bereits die Bilanzen der Jahre 2010 ff. geprüft und z. B. noch im Jahr 2012 ein Plausibilitätszeugnis ausgestellt, auch werden in einer Bescheinigung aus dem Jahr 2012 noch Alleinstellungsmerkmale der Initiatorin betont. Auch haben die viel angepriesenen Referenzprojekte wohl zum Teil gar nicht bestanden, was nach Ansicht von Dr. Späth & Partner auch der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hätte auffallen müssen

Eine Haftung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft kommt dabei z.B. unter dem Gesichtspunkt der sog. „Expertenhaftung“ oder des „Vertrages mit Schutzwirkung zugunsten Dritter“ in Betracht, soweit die Bescheinigungen oder das jeweilige Testat fehlerhaft waren.

Der Vorteil ist auch der, dass bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eine Haftpflichtversicherung in Millionenhöhe vorliegen dürfte, auf die im Erfolgsfalle ggf. zugegriffen werden könnte.

Allerdings ist ein umgehendes Handeln zu empfehlen, da bei der Zwangsvollstreckung das Prinzip gilt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte vertreten bereits eine Vielzahl von Geschädigten der Deutschen Biofonds AG, bündeln die Anlegerinteressen und sind seit dem Jahr 2002 schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig.

Geschädigte der Deutschen Biofonds AG können sich daher an Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte wenden


Rechtstipp vom 27.01.2016
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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