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Die Kündigungsschutzklage

aus den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Zivilrecht

Nach Erhalt einer arbeitgeberseitigen Kündigung hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, vor dem zuständigen Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage zu erheben.

Eine Kündigung ist eine sogenannte empfangsbedürftige Willenserklärung.

Die schriftliche Kündigungserklärung muss dem Arbeitnehmer zugehen, d.h. in dessen Herrschaftsbereich gelangen. Dieses kann sie sowohl durch persönliche Übergabe, als auch durch Einwurf in den Briefkasten, sei es persönlich oder durch die Post oder einen Kurierdienst.

Zu beachten ist, dass die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses (zwingend) schriftlich erfolgen muss. Die mündliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist unwirksam.

Nach dem Kündigungschutzgesetz ist es möglich, vor dem zuständigen Arbeitsgericht innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Es ist in der Regel das Arbeitsgericht zuständig, in dessen Bezirk die Arbeitsleistung erbracht wird.

Das Arbeitsgericht prüft dann die soziale Rechtfertigung und damit die Wirksamkeit der Kündigung. Das gerichtliche Verfahren beginnt immer mit einer Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht, wo Möglichkeiten zur gütlichen Einigung besprochen werden. Erst nach deren Scheitern findet ein Termin vor der gesamten Kammer statt, in dem auch noch eine gütliche Einigung möglich ist.

Rechtsanwalt Frank Weiland

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            Rechtsanwalt Frank Weiland Rechtsanwalt Frank Weiland

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