Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Diesel-Skandal: BMW muss 11.000 Autos zurückrufen!

(7)

Die Diesel-Affäre der Autohersteller geht in die nächste Runde. Laut des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) muss das bayerische Unternehmen BMW nun 11.000 Luxus-Autos zurückrufen. Betroffen sind die Modelle BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und der BMW M550 Diesel Euro 6, so das Verkehrsministerium.

Unzulässige Abschalteinrichtungen in BMW-Modellen!

Grund für die Rückrufaktion, so Andreas Scheuer (Bundesverkehrsminister, CSU), seien unzulässige Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerung. Diese seien nun zu entfernen. Inzwischen legte das Unternehmen BMW technische Änderungen an den Fahrzeugen vor, die zurzeit noch vom KBA geprüft werden, welches zeitnah zu einer Freigabe kommen soll.

Vor knapp zwei Wochen wurde die Münchener Zentrale des Konzerns BMW von der Staatsanwaltschaft München durchsucht, um den Vorwürfen des Betrugsverdachtes bezüglich der Abgasreinigung nachzugehen.

Irrtümlicher Einbau der Software?

Im Februar dieses Jahres gab der Konzern BMW bekannt, dass rund 11.000 Diesel-Fahrzeuge mit einer falschen Software ausgestattet seien. Dies soll jedoch irrtümlich geschehen sein, da die eingebaute Software ursprünglich für die SUV-Modelle X5 und X6 geplant gewesen seien. Diese Software sei dann versehentlich in zwei 5er- und 7er-Modellen verbaut worden sein, wodurch hier keine einwandfreie Funktion mehr gewährleistet werden konnte.

Bewusste Manipulationen hat BMW bislang zurückgewiesen und dementiert.

Gibt es eine Lösung für geschädigte Autofahrer?

Es bleibt also weiterhin interessant, wie sich die Affäre rund um Diesel-Autos diverser Hersteller entwickelt. Für Kunden, die sich all das nicht gefallen lassen möchten, haben wir einen lukrativen Lösungsweg gefunden: den Widerruf Ihres Autokreditvertrages. Durch inhaltliche oder formale Fehler sind viele abgeschlossene Autofinanzierungen angreifbar und können nicht selten noch heute widerrufen werden. Auch in Verträgen der hauseigenen Bank des Konzerns, der BMW Bank, wurden bereits Fehler festgestellt.

Ist ein Widerruf erfolgreich, so wird der Vertrag rückabgewickelt und Sie erhalten sämtliche bereits gezahlte Beiträge zurück und können somit durch das sogenannte „verbundene Geschäft“ Ihr Auto an den Hersteller oder Händler zurückgeben – und das in vielen Fällen sogar ohne Kosten!

Bei sämtlichen Fragen hierzu, stehen wir Ihnen gerne beratend und unterstützend zur Seite. Kontaktieren Sie uns hierfür gerne per E-Mail oder telefonisch.

Wir kämpfen auch gegen große Konzerne für Ihr gutes Recht!


Rechtstipp vom 05.04.2018

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Markus Mingers (Rechtsanwälte Mingers & Kreuzer)