Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Dieselskandal Mercedes: Kommt der offizielle Rückruf durch Daimler?

(4)

Manipulationsvorwürfe gegen Daimler weiten sich aus – kommt der offizielle Rückruf?

München, Stuttgart, den 11.06.2018 – Langsam wird es eng für Daimler in der Abgasaffäre. Nachdem der Automobilkonzern laut behauptet hatte, bei Mercedes-Fahrzeugen seien die Abgaswerte nicht manipuliert, hören sich die aktuellen Medienberichte sehr anders an. Von einem drohenden Rückruf rund einer viertel Million Fahrzeuge allein in Deutschland ist die Rede. Der Vorwurf: in der Motorsteuerungssoftware sollen Programmteile enthalten sein, die die Abgasreinigung auf dem Prüfstand optimiert, im realen Betrieb jedoch praktisch nutzlos macht, in der Folge seien die Fahrzeuge auf der Straße viel schmutziger als erlaubt. Betroffene Mercedes-Benz-Fahrer können sich nun wehren:

Gerade vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote wirkt solch ein Rückruf natürlich besonders schlecht, viele Mercedes-Fahrer fragen sich, wie ihr Fahrzeug nachgerüstet werden soll, damit es nach wie vor die gleiche Leistung, den gleichen Verbrauch und das gleiche Fahrverhalten hat und trotzdem weniger Schadstoffe ausstößt. Und wenn das mit einem einfachen Update möglich sein soll, warum die Software nicht gleich „richtig“ programmiert wurde.

„Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH war eine der ersten Anwaltskanzleien, die gegen Daimler gerichtlich vorgegangen ist und die erste Kanzlei, der ein entscheidender Zwischensieg gelungen ist: in einer von uns geführten Klage wird ein gerichtlich bestellter Sachverständiger untersuchen, ob die Motorsteuerungssoftware, wie vorgeworfen, manipuliert wurde. Bestätigt der Sachverständige unsere Ansicht, kann es für Daimler teuer werden.“ meint Rechtsanwalt Thorsten Krause, Geschäftsführer der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Vor Gericht gesteht der Stuttgarter Autobauer inzwischen das Vorhandensein eines sog. Thermofensters ein. Dies regelt die Abgasbehandlung in einem Temperaturfeld zwischen 20 und 30°C anders als bei anderen Temperaturen. Natürlich begründet Daimler dies mit dem Argument der „Motorschonung“, reiner Zufall also, dass es sich bei den Temperaturen zwischen 20 und 30°C um die genormten Temperaturen für Abgastests handelt?

Für betroffene Diesel-Fahrer besteht die Möglichkeit, ihr Fahrzeug gegen Geltendmachung von Schadensersatz an den Hersteller zurückzugeben.

Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter: 

https://www.kap-fachanwalt-rechtsanwaelte.de/faelle/diesel-skandal/daimler-mercedes-benz/ 

oder auch https://www.anwalt.de/rechtstipps/diesel-skandal-klage-gegen-daimler-im-abgasskandal-von-rechtsanwaelten-eingereicht_111731.html


Rechtstipp vom 12.06.2018

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.