Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

DWS-Immofonds dicht! Anwalt: Geld zurück für Anleger des db Immoflex trotz Auszahlungssperre!

(17)

Jetzt fürchten auch Geldanleger des Immobiliendachfonds db ImmoFlex (Gemischtes Sondervermögen) um ihr eingesetztes Kapital. Der db ImmoFlex hat derart große Liquiditätsprobleme, dass die Verwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH mit sofortiger Wirkung den Anlegern die Auszahlung ihres Kapitalanteils aus dem Fonds verweigert.

Zu den betroffenen Anlegern zählen auch viele deutsche Kleinsparer. Die Anleger des DWS-Fonds bekommen während der Schließung ihr angelegtes Geld nicht zurück. Das Fondsvolumen des db ImmoFlex ist bereits zusammengeschrumpft auf nur noch rund 260 Millionen Euro. Besonders heikel: Aktuell sind 91,9 % des Fondsvermögens in solche Immobilienfonds investiert, die ebenfalls die Notmaßnahme der Schließung ergreifen mussten. Also befindet sich das Anlegergeld im Endeffekt in Anteilen anderer Krisenfonds (AXA Immoselect, CS Euroreal, SEB ImmoInvest, TMW Immobilien Weltfonds P, Morgan Stanley P2 Value, UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe, Degi International).

Tatsächlich besteht bei einer Geldanlage in offene Immobilienfonds die Gefahr, dass Anleger sogar für viele Jahre nicht mehr auf ihr eingesetztes Geld zugreifen können. Außerdem gibt es ein reales Risiko sogar größerer Kapitalverluste für Immobilienfondsbesitzer.

Wir prüfen bereits für geschädigte Anleger, ob sie über diesen besonderen Risikoaspekt aufgeklärt worden sind", erklärt Anlegeranwalt Thomas Diler vom der Sommerberg LLP, die in ganz Deutschland geschädigte Fondsanleger betreut. Wenn Anleger im Rahmen der Beratung hierüber nicht informiert worden sind, kann sich dies je nach Einzelfall jetzt günstig für eine Schadensregulierungsmöglichkeit darstellen.

Anlegerschutzanwalt informiert über Möglichkeit der Geldrückforderung

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Fondssparer eine Schadensregulierung beanspruchen. Es kommt immer auf die Umstände des konkreten Einzelfalls an. Wegen oft drohender Verjährung ist schnelles Handeln sinnvoll. Anleger, die sich geschädigt fühlen, sollten sich fachkundig beraten lassen.

Vor allem bei einer Falschberatung bzw. unzureichenden Informationsaufklärung kann sich für geschädigte Anleger ein Anspruch auf Rückabwicklung des Fondsanteilskaufs ergeben. Der Anleger kann dann von seiner beratenden Bank unverzüglich sein Geld im Gegenzug für die Fondsanteile zurückverlangen. Dies erscheint vielen Betroffenen eine bessere Lösung als weiter das Verlustrisiko hinzunehmen oder auf eine ungewisse Wiedereröffnung zu warten.

Diese Möglichkeit kann sich vor allem für Anleger anbieten, die eine „sichere" Geldanlage wollten und nicht bereit waren, auch nur teilweise ihr Kapital zu verlieren. Solchen Anlegern hätten die Berater von der Bank die Fondsanteile nicht zum Kauf empfehlen dürfen. Zumindest hätte hier der Anlageinteressent ausdrücklich auf die Gefahr möglicher sogar größerer Verluste aufgeklärt werden müssen. Wenn dies nicht hinreichend erfolgt ist, dann ist ein Schadensregulierungsanspruch naheliegend.

Die Kanzlei für Kapitalanleger Sommerberg LLP bietet privaten Fondssparern eine kostenfreie anwaltliche Erstberatung und Informationen zu Handlungsmöglichkeiten an.

Beratungstelefon für betroffene Anleger: Tel. 0421 - 80 950 352 (deutschlandweit)


Rechtstipp vom 23.05.2011

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Sommerberg LLP

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.