Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen
Teilen

E-Mail

Facebook

Twitter

LinkedIn

Xing

Link

Ehescheidung - Tipps vor dem Gang zum Scheidungsanwalt

(35)

Im Falle einer Scheidung gilt es viele Dinge zu beachten. In unserer Serie zum Thema Scheidungsrecht bieten wir Ihnen hilfreiche, kurz gehaltene Informationen. Wenn auch Sie einen Scheidungsanwalt suchen, stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung. Wir vertreten bundesweit Mandanten und nutzen hierfür modernste Kommunikationsmittel, um schnell und unkompliziert zu helfen. Unser heutiges Thema ist:

Die Scheidung der Ehe - eine Kurzinformation

Sie beabsichtigen sich von Ihrem Ehepartner zu trennen oder haben sich bereits getrennt. Eine Trennung ist nicht nur in emotionaler Hinsicht ein großer Einschnitt ins Leben, sondern hat auch im Falle einer Ehe weitreichende Konsequenzen. Gerade in dieser Lebenssituation ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und strukturiert die sich ergebenden Probleme abzuarbeiten.

Sofern keine Ausnahmetatbestände vorliegen, kann eine Ehe erst nach dem Ablauf des Trennungsjahres geschieden werden. Hierzu muss die Ehe zerrüttet sein, das bedeutet, die Ehepartner müssen mehr als ein Jahr voneinander getrennt leben. Das Trennungsjahr kann auch innerhalb der gemeinsamen Ehewohnung stattfinden, hierzu ist es aber wichtig, dass die Partner getrennt von „Tisch und Bett" leben. Oftmals vollzieht sich die Trennung bereits weit vor dem tatsächlichen Auszug einer der Ehepartner. Sollten besondere Umstände vorliegen, kann gegebenenfalls auch eine Härtefallscheidung ohne Einhaltung des Trennungsjahres stattfinden, beispielsweise, wenn Straftaten gegenüber dem Ehegatten vorgenommen wurden.

Nach Ablauf des Trennungsjahres kann die Ehe geschieden werden. Zur Scheidung der Ehe besteht Anwaltszwang, das heißt zumindest derjenige, der den Antrag auf Scheidung der Ehe stellt, muss zwingend anwaltlich vertreten sein. Sollte der Ehepartner der Scheidung zustimmen, muss dieser nicht anwaltlich vertreten sein. Auf jeden Fall empfiehlt es sich jedoch auch in diesem Fall, sich zunächst mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen.

Im Rahmen der Ehescheidung wird durch das Gericht der sogenannte Versorgungsausgleich durchgeführt, das bedeutet, die Rentenanwartschaften der Ehepartner werden ausgeglichen. In Einzelfällen unterbleibt ein Versorgungsausgleich, insbesondere die erworbenen Anwartschaften zu gering waren. Des Weiteren gilt es im Rahmen der Ehescheidung, das während der Ehe erworbene Vermögen auseinanderzusetzen, sofern hier vor der Ehe keine Vereinbarung getroffen wurde. Bei dem sogenannten Zugewinnausgleich wird der Vermögenszuwachs der Ehegatten vom Tag der Hochzeit bis zur Scheidung ausgeglichen.

Ebenso sollte man im Vorfeld einer Ehescheidung im Rahmen eines Beratungsgespräches prüfen, ob gegebenenfalls Ansprüche auf Ehegattenunterhalt gegenüber dem Partner bestehen. Da die Berechnungen zum möglichen Unterhalt unter Umständen sehr aufwendig sind, empfiehlt es sich hier stets anwaltlichen Rat einzuholen.

Sollten Sie sich bereits von Ihrem Ehepartner getrennt haben oder beabsichtigen dies in der nächsten Zeit, stehen wir Ihnen gerne für eine kostenlose Ersteinschätzung zur Verfügung. Hierbei helfen wir Ihnen nicht nur, wenn Sie einen Anwalt für Familienrecht in Mannheim und Umgebung suchen. Wir vertreten jährlich hunderte Mandanten bundesweit in verschiedenen Rechtsgebieten.

Ihr Team der Kanzlei Gönnheimer & Zander Rechtsanwälte, Mannheim


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Familienrecht, Zivilrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Gönnheimer & Zander Rechtsanwälte

Newsletter

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.