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Ein Start-Up in Form einer gemeinnützigen GmbH? Welche Vorteile bringt dies, was muss ich beachten?

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Viele Unternehmer stellen sich vor der Gründung einer gemeinnützigen Körperschaft die Frage, welche Rechtsform geeignet ist für ihr Vorhaben. Infrage kommen vor die Rechtsformen des eingetragenen Vereins (e. V.), der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gemeinnützige GmbH) und der rechtsfähigen Stiftung.

Die gemeinnützige GmbH oder aber auch gemeinnützige UG erfreut sich mittlerweile als Alternative zum Verein und zur Stiftung immer größerer Beliebtheit. Die Vorteile:

  • Eine Eintragung ins Vereinsregister erfordert die Einhaltung strenger Voraussetzungen. Die gemeinnützige GmbH kann sich aber ohne Probleme wirtschaftlich entfalten, wenn diese wirtschaftliche Tätigkeit gemeinnützigen Zwecken dient.
  • Die persönliche Haftung der Gesellschafter ist ausgeschlossen.
  • Die Gesellschafter können Einfluss nehmen auf ihre gemeinnützigen Projekte und Vorhaben (z. B. durch Gesellschafterbeschlüsse u. Ä.).
  • Genauso wie der ein gemeinnütziger Verein genießt die gemeinnützige GmbH Steuervorteile und darf daher beispielsweise auch Spendenbescheinigungen ausstellen.
  • Eine gemeinnützige GmbH ist intern klar strukturiert 
  • Mit einer GmbH stellt es sich erfahrungsgemäß einfacher dar, Zugang zu wirtschaftlichen Partnern als Investoren zu finden oder Sponsoren und Spender anzuziehen.
  • Die Gesellschafter sind relativ flexibel in der Gestaltung des Gesellschaftsvertrages.
  • Auch gemeinnützige GmbHs werden regelmäßig durch hauptamtlich tätige Geschäftsführer geleitet. Die Gesellschaft kann dann auch ein Gehalt an diesen Geschäftsführer zahlen, auch wenn er Gesellschafter-Geschäftsführer ist.

Zu beachten ist Folgendes: Der Gesellschaftsvertrag muss die verfolgten Zwecke und die Art ihrer Verwirklichung konkret bezeichnen. Nur dann erfüllt der Gesellschaftsvertrag der gemeinnützigen GmbH die Voraussetzungen für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Empfehlenswert ist es, sich frühzeitig beraten zu lassen und ggfls. einen Rechtsanwalt damit zu beauftragen, den Gesellschaftsvertrag nach den konkreten Bedürfnissen der Gesellschafter zu entwerfen.

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Vorhaben und der Gründung Ihres Unternehmens. 

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Rechtstipp vom 01.06.2018
aus der Themenwelt GmbH und dem Rechtsgebiet Handelsrecht & Gesellschaftsrecht

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