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Einkommen aus Ferienarbeit von Schülern ist bei Hartz 4 anrechnungsfrei

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Schüler können sich durch Ferienarbeit jährlich bis zu 1.200,- Euro dazu verdienen.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird Einkommen grundsätzlich auf die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende angerechnet. So wird bspw. Arbeitseinkommen um die Erwerbstätigenfreibeträge bereinigt und dann bedarfsmindernd verrechnet.

Dagegen darf das Erwerbseinkommen von Schülern aus einer Ferienarbeit grundsätzlich nicht angerechnet werden. Voraussetzung ist aber, dass die Tätigkeit in den Schulferien für höchstens vier Wochen je Kalenderjahr ausgeübt wird. Zudem muss es sich um Einkommen von Schülern allgemein- oder berufsbildender Schulen handeln, welche das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Darüber hinaus darf dieses Einkommen einen Betrag von 1.200,- Euro pro Kalenderjahr nicht überschreiten. 

Soweit Ihnen das Einkommen fehlerhaft angerechnet werden sollte und sich damit ein Fehler zu Ihren Lasten ergibt, sollte dem Bescheid unverzüglich widersprochen werden. Für den Fall, dass die Widerspruchsfrist einmal abgelaufen sein sollte, kann ein Antrag auf Überprüfung des Bescheids gestellt werden. Ein falscher Bescheid ist dann von der Behörde nachträglich zu ändern.

Aufgrund der Vielzahl möglicher Fehlerquellen ist es ratsam, sich bei der Kontrolle der Bescheide der anwaltlichen Hilfe zu bedienen, um erforderlichenfalls Widerspruch einzulegen. Im Rahmen der Beratungshilfe werden die Anwaltskosten grundsätzlich übernommen, sodass Ihnen keine weiteren Kosten entstehen. Zögern Sie daher nicht, frühzeitig Rat einzuholen. Es ist Ihr gutes Recht!


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Sozialrecht

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