Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Eintrag bei der Schufa löschen

(8)

Nahezu jede Person, die einen Handy-, Kredit- oder auch Mietvertrag abgeschlossen hat, hat auch bereits von der Schufa gehört. Mitunter kann es zu Problemen kommen, wenn die Schufa falsche oder veraltete Daten gespeichert hat. In diesen Fällen ist es äußerst wichtig, die bei der Schufa gespeicherten Einträge zu überprüfen und korrigieren zu lassen.

Was ist die Schufa?

Die Schufa Holding AG ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei. Sie erhebt und speichert immense Mengen wirtschaftsrelevanter Daten nahezu jeder Person, weshalb auch fast jeder einen Eintrag bei der Schufa hat. Das Geschäftsmodell der privaten Aktiengesellschaft Schufa ist es also, wirtschaftlich relevante Informationen über Bürger zu sammeln. Haben dann Unternehmen ein berechtigtes Interesse, können sie diese Informationen einsehen bzw. einen Schufa-Score über eine Person erhalten. Hierfür ist ein berechtigtes Interesse nötig, welches allerdings bereits dann vorliegt, wenn ein Vertrag angebahnt wird. Das bedeutet, dass Geldinstitute, Mobilfunkunternehmen und andere Unternehmen Informationen zum Zahlungsverhalten ihrer Kunden bei der Schufa anfragen können, um zu überprüfen, ob dieser eine ausreichende Bonität aufweist. Im Gegenzug informieren die Unternehmen die Schufa über abgeschlossene Verträge und eventuelle Zahlungsausfälle, sodass die Daten über eine Person vervollständigt werden.

Welche Auswirkungen hat ein negativer Eintrag?

Hat man einen negativen Eintrag bei der Schufa, kann dies zu großen Problemen führen. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass ein Vertrag mit Ihnen nicht mehr geschlossen wird. Ihnen wird dann ein neuer Handy-, Kredit- oder Mietvertrag verwehrt, obwohl sie grundsätzlich in der Lage wären, die anfallenden Kosten und Raten zu begleichen. Dies führt natürlich zu großen Einschränkungen im täglichen Rechtsverkehr, da man jederzeit mit weiteren Einschränkungen zu rechnen hat.

Mitunter nutzen Unternehmen den Schufa-Score sogar als Druckmittel. Statt sich auf Streitigkeiten mit ihren Vertragspartnern einzulassen und eventuell sogar gerichtliche Auseinandersetzungen einzugehen, drohen sie mit der Eintragung negativer Werte bei der Schufa. Auf diese Weise hat ein negativer Schufa Eintrag bei der Schufa nicht nur aktive Auswirkungen auf potentielle Vertragsabschlüsse, auch bereits bestehende Verträge können somit in Verbindung mit der Schufa zum Problem werden.

Was können Sie tun?

Grundsätzlich gibt es mehrere Dinge, die Sie im Zusammenhang mit einem negativen Schufa-Eintrag tun können. Zunächst sollten Sie beim Verdacht auf einen negativen Eintrag Möglichkeit von der kostenlosen Möglichkeit machen, ihren Schufa-Wert zu erfragen. Nur so können Sie überhaupt wissen, ob Ihr Eintrag bei der Schufa negativ oder positiv ist.

Sollte der Eintrag negativ sein, so besteht die Frage, ob Ihr Score auch richtig berechnet ist. Sind bei der Schufa falsche oder veraltete Daten gespeichert, welche sich negativ auf Ihren Score auswirken, so können Sie hiergegen Beschwerde bei der Schufa einlegen. Diese ist grundsätzlich rechtlich verpflichtet, die gespeicherten Daten sowohl aktuell als auch wahrheitsgemäß zu halten.

Eine anwaltliche Beratung mit anschließender offizieller Beschwerde bei der Schufa kann eine Schufa-Bereinigung beschleunigen. Zögern Sie also nicht, uns zu kontaktieren. Wir nehmen uns gerne ihrer Sache an und helfen Ihnen wenn möglich, negative Schufa-Einträge der Vergangenheit angehören zu lassen.


Rechtstipp vom 03.11.2016
aus der Themenwelt Schufa-Eintrag und den Rechtsgebieten Forderungseinzug & Inkassorecht, IT-Recht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Thomas Feil (Feil Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.