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Einvernehmliche Ehescheidung - ein Ratgeber

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Das Ende einer Ehe ist nicht immer gleichzusetzen mit einem Rosenkrieg. Viele (Ehe-) Paare schaffen es auch, in der Trennungssituation einen kühlen Kopf zu bewahren und weiterhin ein normales und unbelastetes Verhältnis mit dem Partner zu führen. Wenn in diesem Zusammenhang sämtliche Probleme zwischen den Eheleuten bereits geregelt sind, oder im Idealfall gar keine Probleme bestehen, steht einer einvernehmlichen Ehescheidung nichts im Wege.

In Deutschland herrscht Anwaltszwang, d.h. Sie müssen, wenn Sie den Scheidungsantrag einreichen, zwingend anwaltlich vertreten sein. Sollte der Ehepartner der Scheidung lediglich zustimmen, dann benötigt er keinen Anwalt. Da der Rechtsanwalt im Rahmen des Scheidungsverfahrens an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gebunden ist, kann so zumindest ein Rechtsanwalt „gespart“ werden. Formal beauftragt derjenige, der den Scheidungsantrag einreicht, den Anwalt. In vielen Fällen teilen sich die Ehepaare untereinander die Kosten des Anwalts. Somit verteilt sich die Kostenlast auf zwei Schultern.

Grundsätzlich beleuchtet das Gericht in solchen Fällen keine Rechtsprobleme der Eheleute. Lediglich den Versorgungsausgleich – als den Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften – führt das Gericht automatisch durch, auch wenn nicht beide Parteien anwaltlich vertreten sind. Ist die Ehezeit unter drei Jahren gewesen, so wird der Versorgungsausgleich nur auf ausdrücklichen Antrag einer Partei durchgeführt. Hintergrund ist, dass gerade bei kurzen Ehen ein Ausgleich der Versorgungsanwartschaften oftmals rechnerisch keinen Sinn macht.

Die Voraussetzungen der oben beschriebenen einvernehmlichen Scheidung sind jedoch wie bei einer streitigen Scheidung, d.h. das Trennungsjahr muss abgelaufen oder nahezu abgelaufen sein. Das Trennungsjahr kann zum einen innerhalb der gemeinsamen Ehewohnung durch die Trennung von Tisch und Bett erfolgen. Sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam den idealen Trennungszeitpunkt herausfinden.

Im Falle einer einvernehmlichen Scheidung bringen Sie idealerweise bereits die Heiratsurkunde und sofern vorhanden, die Geburtsurkunde der gemeinsamen Kinder zum Beratungsgespräch mit. Wir vertreten Sie gerne bundesweit im Rahmen einer einvernehmlichen Scheidung. Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns einfach an, Herr Rechtsanwalt Daniel Gönnheimer als Fachanwalt für Familienrecht steht Ihnen gerne für eine kostenlose telefonische Ersteinschätzung zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter: 0621/39182020.

Gerne stehen wir Ihnen als Fachanwaltskanzlei natürlich auch im Falle eines streitigen Scheidungsverfahrens zur Verfügung.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Familienrecht

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