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Elternunterhalt – rechtzeitige Beratung schützt vor überhöhten Forderungen

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Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird und in einem Pflegeheim betreut werden muss, können die Kosten häufig nicht aus der Pflegeversicherung, Rente und eigenem Vermögen gedeckt werden. In diesem Fall werden Sozialleistungen beantragt und der Staat versucht eine Erstattung gegen die Kinder durchzusetzen.

Ein Elternunterhaltsverfahren beginnt in der Regel mit einer Rechtswahrungsanzeige des Sozialhilfeträgers. Sie erhalten dann ein Schreiben der Sozialbehörde, in welchem Sie zur Auskunft über Ihr Einkommen und Vermögen und das Ihres Ehegatten aufgefordert werden.

Sie sind gesetzlich verpflichtet, die Auskunft zu erteilen. Bereits an dieser Stelle sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen. Der Selbstbehalt des Kindes liegt grundsätzlich bei 1800,00 € zzgl. anrechenbarer Aufwendungen.

Eine Zahlungsverpflichtung kann häufig vermieden werden, wenn die zu berücksichtigten Aufwendungen richtig berechnet und belegt werden. Hiermit sind familienrechtliche Laien häufig überfordert.

Ein Fachanwalt für Familienrecht berät Sie umfassend und unterstützt Sie bei der Geltendmachung aller rechtlich möglichen Aufwendungen, damit der Lebensstandard Ihrer Familie aufrechterhalten werden kann.

Auch wenn Sie die Auskünfte bereits selbst erteilt haben und eine Zahlungsaufforderung erhalten, ist es nicht zu spät, sich mit anwaltlicher Hilfe dagegen zur Wehr zu setzen.

Unterhaltsberechnungen leiten sich immer aus den eingegebenen Daten ab.

Beachten Sie die Einspruchsfristen und suchen rechtzeitig eine/n im Elternunterhalt erfahrenen Fachanwalt /Fachanwältin für Familienrecht auf, um die Forderung abzuwenden. Häufig sind Aufwendungen fehlerhaft oder gar nicht berücksichtigt. Mit anwaltlicher Hilfe kann die Belastung nach unten korrigiert oder ganz abgewendet werden.


Rechtstipp vom 08.10.2017
aus der Themenwelt Unterhalt und dem Rechtsgebiet Familienrecht

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