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Erfahrungen mit Investboost? Broker-Betrug?

  • 3 Minuten Lesezeit

Wurde von Ihnen Geld bei dem Online-Broker Investboost angelegt? Gibt es Probleme bei der Auszahlung von Gewinnen und investierten Gelder? Dann sind Sie vermutlich nicht der einzige Anleger, der Schwierigkeiten mit Investboost hat. Auch andere Geldanleger schildern uns von Problemen mit Gewinnen und eingezahlten Beträgen. Es könnte ein Trading-Betrug vorliegen.

Kann ich meine Zahlung in Kryptowährungen zurückbekommen?

In vielen Betrugsfällen erfolgen Investitionen direkt auf Kryptobörsen. Dort werden die Beträge als Kryptowährung an die Täter weitergeleitet. Hier stellt sich den Betroffenen immer wieder die Frage, ob sie diese Zahlungen zurückbekommen können.

Wer Kryptowährungen kauft, hat zunächst das Eigentum an den Bitcoins oder anderen Währungen.. Werden die Kryptowährungen durch einen Betrug an unbekannte Dritte weitergeleitet, bleibt der Ersterwerber trotzdem Eigentümer.

Trotzdem ist es in der Praxis schwierig, die noch bestehenden Eigentumsrechte im internationalen Rechtsverkehr durchzusetzen. Wir beobachten allerdings, dass sich die rechtliche Lage im Wandel befindet.

Sind Sammelklagen gegen scamhafte Finanzdienstleister erlaubt?

Das Zauberwort "Sammelklage" wird bezüglich Brokerfällen immer wieder genutzt, ohne das dies rechtlich bedeutsam ist. Zwar bestehen durchaus Sammelklagen, beispielsweise im Zusammenhang mit dem VW-Dieselskandal.

Gegen betrügerische Broker funktionieren Sammelklagen aber nicht, da vielfach der benötigte Geschäftssitz des Brokers unbekannt ist. Eine Klage muss postalisch zugestellt werden können. Bei der Fallbearbeitung führen wir aber alle uns zugänglichen Informationen zu den jeweiligen Betrügern zusammen und nutzen diese für alle Mandate.

Als Service bieten wir Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Sachverhaltes per E-Mail an. Außerdem sprechen wir aktiv mit potentiellen Kunden und Mandanten über das Thema Honorar. Sie sollen wissen, was eine anwaltliche Beauftragung kostet.

Sie erhalten dann Vorschläge im Überblick für ein weiteres Vorgehen. Stimmt die Chemie und halten Sie unsere Vorschläge für sinnvoll, können Sie uns kurzfristig beauftragen. Wir stehen Ihnen dann sofort mit Rat und Tat zur Seite.

In fast allen Fällen bieten wir Ihnen für die rechtliche Begleitung ein Pauschalhonorar an. Dies beinhaltet unter anderem den gesamten Schriftverkehr, die notwendigen rechtlichen Prüfungen und die Aufwände für Übersetzungen des Schriftverkehrs.

So wissen Sie von Anfang an, wie teuer der Anwalt wird und können die finanziellen Aufwände auf Euro und Cent vorab abschätzen. Sie können dann entscheiden, ob Sie dieses Geld investieren wollen, ob Ihr Erspartes zurückzuholen.

Was nutzen die Aufsichtsbehörden?

In jedem europäischen Land gibt es staatliche Stellen zur Aufsicht in Finanzsachen. Deutschland hat die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die in Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal nicht so schön agierte. In Großbritannien nutzt man die Aufsichtsbehörde FCA, in Österreich FMA, Finanzmarktaufsicht. Von den Behörden gibt es regelmäßig Kapitalanlegerwarnungen.

Solche Investorenwarnungen sind zu begrüßen, aber nach unserer bisherigen Erkenntnislage leider zu spät. Wir würden uns von den verschiedenen Kapitalmarktaufsichten ein zügigeres und wirkungsvolleres Vorgehen gegen die kriminellen Netzwerke wünschen, um z.B. auch Girokonten zu "freezen", über die betrügerische Zahlungen laufen. Hier erleben wir die Behörden in unseren Fallbearbeitungen eher schwerfällig und defensiv.

Angstmacherei mittels einer Klage durch den Broker Investboost

Auch wenn für eine Weile nur Renditen erwirtschaftet werden, kann sich die Kapitalsituation plötzlich ändern und es können erhebliche Verluste zu verzeichnen sein. Von den Tätern wird dann erzählt, dass wegen angeblicher Vertragsverstöße oder aus anderen Gründen diese Verluste von den Kunden zu bezahlen sind. Hohe Summen können die Opfer aber nicht mehr aufbringen und es entstehen Existenzängste, mit denen die Täter gezielt "arbeiten".

Um eine Klage bei einem deutschen Gericht erheben zu können, muss der Broker sowohl seine ladungsfähige Adresse als auch den Geschäftsführer zu erkennen geben. Dies ist für Betrugsfirmen ein Hindernis, da diese ihre Anonymität niemals aufgeben möchten. Klagen gegen Kunden zum Ausgleich von Verlusten erleben wir bei betrügerischen Brokern nicht.

Drohungen mit Klagen haben also keinen echten Bezugspunkt.

Anwalt gegen Investboost holt Ihr Geld zurück

gehen Sie mit uns gegen Betrüger vor und setzen Sie Ihre Ansprüche gegen Investboost durch. Wir agieren über die Landesgrenzen hinweg und sind es gewohnt, mehrsprachig zu kommunizieren. So können wir auch die verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden kontaktieren.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen. Wenn der Broker nicht zahlt, helfen wir Ihnen.

Foto(s): Rechtsanwalt Thomas Feil

Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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