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Fahrverbot – Was mache ich jetzt mit meinem Diesel?

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Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge sind legal. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 27. Februar 2018 verbindlich entschieden. Das Urteil befasst sich konkret mit Verboten in Stuttgart und Düsseldorf, erklärt aber auch Verbote in anderen Städten generell für zulässig.

Die Fahrverbote werden kommen

Jetzt ist klar, dass Kommunen eigenständig über die Einführung von Fahrverboten entscheiden dürfen. Ein Verbot ist sehr wahrscheinlich, da dies der einzige Weg zur Einhaltung der europäischen Grenzwerte ist. Dabei gibt das Urteil vor, dass ab sofort Fahrzeuge mit der Abgasklasse EU4 und ab September 2019 Fahrzeuge mit der Abgasklasse EU5 verboten werden können.

Wie konnte es so weit kommen?

Die Frage, wie es bis zu Fahrverboten in deutschen Städten kommen konnte, wurde nach dem Urteil vielfach gestellt. Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist hierfür die Bundesregierung verantwortlich: „Wir erleben hier ein Debakel für die Regierungspolitik der Großen Koalition, die sich einseitig auf die Seite der Autoindustrie geschlagen hat“, sagt DUH-Chef Jürgen Resch.

Nach dem Urteil besteht sowohl Handlungsbedarf auf Seiten der Politik wie auf Seiten der Hersteller. Hierbei spricht sich etwa der Grünen Fraktionschef Anton Hofreiter für die blaue Plakette und für Nachrüstungen der Fahrzeuge aus. Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands Klaus Müller verurteilt das Verhalten der Bundesregierung und fordert von Angela Merkel eine Lösung für die betroffenen Dieselfahrer.

Was kann ich jetzt machen?

Bereits die Möglichkeit der Fahrverbote hat zur Verschlechterung des Marktwerts von Dieselfahrzeugen geführt. Teilweise sind sie sogar unverkäuflich geworden. Mit der Einführung des Fahrverbotes kann vor allem denjenigen, die ihre Diesel beruflich nutzen, die Existenzgrundlage entzogen werden.

Dagegen sind Sie jedoch nicht machtlos. Ihnen stehen aufgrund des Einbaus illegaler Abschalteinrichtungen unterschiedliche Rechte gegen den jeweiligen Hersteller zu.

Sichern Sie daher jetzt Ihre Rechte und begrenzen Sie Ihren Schaden.

Laut offizieller Bestätigung vom Kraftfahrtbundesamt haben folgende Fahrzeuge eine illegale Abschalteinrichtung:

VW

Betroffen sind insbesondere Modelle (www.diesel-gate.com/#fahrzeug) von VW, Skoda und Seat, in denen der Motor EA 189 verbaut wurde. Insgesamt handelt es sich in etwa um 5 Millionen Fahrzeuge.

AUDI

Mehr als 2.1 Millionen Audi-Fahrzeuge (www.diesel-gate.com/#fahrzeug), darunter auch neue Premiummodelle (www.diesel-gate.com/zwangsrueckruf-audi-diesel/), sind vom Abgasskandal betroffen.

PORSCHE

Bei den Modellen Porsche Cayenne und Porsche Macan (www.diesel-gate.com/zwangsrueckruf-porsche-macan/) wurde der Einbau illegaler Einrichtungen offiziell festgestellt.

DAIMLER und BMW

Derzeit ist noch kein offizieller Rückruf seitens Daimler erfolgt. Experten gehen jedoch davon aus, dass auch Daimler und BMW künftig zwangsweise zurückrufen müssen.

Handeln Sie jetzt!

Um einen Verlust Ihrer Rechte zu vermeiden, sollten Sie unbedingt anwaltlichen Rat einholen. Kontaktieren Sie Baumeister Rosing Rechtsanwälte unter www.diesel-gate.com. Wir geben Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung direkt am Telefon. Wir übernehmen die Prüfung möglicher Ansprüche und die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. Ohne Kosten für Sie. 


Rechtstipp vom 07.05.2018
aus der Themenwelt Rechte betrogener Käufer und den Rechtsgebieten Allgemeines Vertragsrecht, Kaufrecht, Verkehrsrecht

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Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Florian Max Baumeister (Baumeister Rosing Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

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