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Falsche Software bei BMW der 5er- und 7er-Reihe

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Die Geschichte lebt von Zitaten. Die Geschichte des Abgasskandals hat ein neues: Während des letzten Dieselgipfels erklärte BMW-Chef-Krüger der respektvoll staunenden Gemeinde: „Wir haben immer gesagt, wir manipulieren nicht!“ Nach Hausbesuchen der Staatsanwaltschaft und den sich weiter verdichtenden Ermittlungen im Rahmen der kartellrechtlichen Untersuchungen hat die „weiße Weste“ der Münchner jetzt aber weithin sichtbare Flecken. Bei der Unschuldsbekundung kann Krüger aber weiterhin bleiben: Die nachgewiesenen Manipulationen an der Original-Software der Motorsteuerung einer ganzen Generation von 5er- und 7er-Limousinen können zwar nicht schöngeredet werden, sind aber nur versehentlich passiert. Beim Aufspielen der Software für die Abgasreinigung sind irrtümlicherweise Daten der großen BMW-SUVs zum Einsatz gekommen. Was nicht nur die Beamten des Kraftfahrtbundesamtes erstaunt, sondern auch gut 12.000 Besitzer der Münchner Oberklasse-Vehikel. Die haben nämlich jetzt mit einer offiziellen Rückrufaktion zu rechnen.

Joachim Cäsar-Preller, der bereits hunderte von VW- und Audi-Besitzern im Verfahren um unzulässige Software vertritt: „BMW steht jetzt in einer Reihe mit den abgaskritischen Motoren von VW und Audi. Autobesitzer haben sehr gute Chancen auf eine komplette Rückabwicklung. Immer mehr Landgerichte deutschlandweit urteilen verbraucherfreundlich.“

Im Rahmen von KBA-Ermittlungen hatten sich Verdachtsmomente immer mehr auf die 5er und 7er der Schadstoffklasse 6 konzentriert – BMW blieb und bleibt bei der Strategie: Wir sind sauber. Allerdings, so Cäsar-Preller: „Im Ergebnis ändert das ja nichts am Rückgabeanspruch. Insbesondere Käufer eines extrem hochpreisigen Fahrzeuges haben einen Anspruch auf eine nach Absprache konfigurierte Ware. Der Mangel ist hinreichend bewiesen und wird durch ein Update nicht aufgehoben. Durch die notwendigen Updates wird die Leistungsentfaltung unter Umständen ebenso leiden wie der Treibstoffverbrauch und die Fehleranfälligkeit! Unsere Mandanten machen immer wieder die Erfahrung, dass nach Updates regelmäßige Werkstattaufenthalte anstehen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Autokäufer.

Mehr Informationen: http://www.vwklage.com/.

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller


Rechtstipp vom 28.03.2018

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