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Fehlerhafte Anlageberatung: Besonders Senioren müssen aufpassen

Rechtstipp vom 20.10.2016
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Rechtstipp vom 20.10.2016
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Gerade Senioren sind häufig auf der Suache nach einer sicheren Geldanlage, die auch noch ein wenig Rendite abwirft. Doch was ihnen die Berater in den Kreditinstituten empfehlen, ist oft haarsträubend. Auch „Finanztest“ hat die Anlageberatung einiger Banken noch einmal unter die Lupe genommen. Das Ergebnis zeigt: Senioren sollten auf der Hut sein.

Viele Senioren haben den Wunsch, ihr Erspartes sicher anzulegen und auch noch ein bisschen Gewinn dabei zu erzielen. Sei es für die eigenen Kinder oder Enkel oder um sich im Alter auch noch einen kleinen Traum erfüllen zu können. Die Suche nach einer Geldanlage ist schwierig. Denn die Zinsen sind im Keller, das Sparbuch wirft nichts mehr ab. Also wenden sie sich vertrauensvoll an ihren Bank- oder Finanzberater. Dieses Vertrauen zahlt sich jedoch nicht immer aus. Denn nach wie vor werden gerade Senioren zum Opfer einer Falschberatung und ihr Geld ist am Ende weg.

Wie „Finanztest“ aufzeigt, werden Beteiligungen an geschlossenen Fonds wie Schiffsfonds, Immobilienfonds und ähnlichen Geldanlagen immer noch gerne an Senioren vermittelt. „Abgesehen davon, dass die meisten dieser Geldanlagen einen spekulativen Charakter haben und damit keineswegs sichere Kapitalanlagen sind, gibt es einen weiteren Grund, warum sie für Senioren ungeeignet sind – die langen Laufzeiten. Laufzeiten von 20 Jahren oder mehr sind bei Beteiligungen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Das Geld steckt über einen langen Zeitraum fest und das Ende der Laufzeit erlebt der betagte Anleger möglicherweise gar nicht mehr. Vom hohen Verlustrisiko ganz zu schweigen“, sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Senioren sollten sich also ganz genau informieren, bevor sie sich für eine Geldanlage entscheiden. Für viele kommt dieser Rat zu spät. Sie haben ihr Geld bereits in Kapitalanlagen gesteckt, die einen enttäuschenden Verlauf nehmen. Dennoch muss das investierte Geld nicht verloren sein.

Rechtsanwältin Gaber erklärt: „Die Anleger haben einen Anspruch auf eine anleger- und objektgerechte Beratung. Das heißt, die Berater müssen eine Geldanlage empfehlen, die zu den Wünschen und Anlagezielen ihres Kunden passt. Außerdem müssen sie auch über die Risiken wie die langen Laufzeiten oder den Totalverlust der Einlage umfassend aufklären. Ebenso müssen auch teils hohe Vermittlungsprovisionen offengelegt werden, damit der Kunde einen möglichen Interessenkonflikt der Bank bei der Anlageberatung erkennen kann. Wurden diese Kriterien nicht erfüllt, können zumeist Schadensersatzansprüche wegen einer fehlerhaften Anlageberatung geltend gemacht werden.“

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwältin Jessica Gaber


Rechtstipp aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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