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Filesharing-Abmahnung von Waldorf Frommer

Rechtstipp vom 17.09.2016
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Rechtstipp vom 17.09.2016
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Eine Abmahnung von Waldorf Frommer wegen Filesharing erhalten? Das sollten Sie jetzt tun!

Die in München ansässige Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer ist einer der führenden Akteure im seit vielen Jahren grassierenden Abmahnwahnsinn. Jedes Jahr bekommen wahrscheinlich zigtausende von Haushalten in ganz Deutschland Post dieser Anwälte aus Bayern. In den allermeisten Fällen geht es dabei um den Vorwurf der angeblichen Urheberrechtsverletzung durch Filesharing im Internet. Waldorf Frommer vertritt einige der bedeutendsten Medienunternehmen der Welt in der Bundesrepublik. Die Kanzlei wird demnach auch nicht von sich aus tätig, sondern verschickt jede Abmahnung im Auftrag ihrer Mandanten. Diese sehe ihre Urheberrechte beispielsweise an Musikstücken oder Filmen verletzt, weil sie unerlaubterweise per Filesharing im Internet verbreitet worden sind.

Wenn Sie auch eine solche Abmahnung von Waldorf Frommer erhalten haben, sollten Sie zunächst einmal ruhig bleiben und nicht in Panik geraten. Dafür besteht nämlich nicht der geringste Anlass. Sicher, eine Abmahnung ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Man muss sich darum kümmern. Andererseits ist eine Abmahnung zunächst nur mal ein bestimmter Vorwurf an Sie. Dafür mag es durchaus gute Gründe geben, ob er aber tatsächlich berechtigt ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Angelegenheit bedarf auf jeden Fall einer gründlichen juristischen Prüfung, um Sie vor Schaden zu bewahren.

Was enthält eine Abmahnung von Waldorf Frommer wegen Filesharing?

Die Post, die Sie in diesem Zusammenhang erhalten haben, besteht in der Regel aus mehreren Schriftstücken. Neben dem Anschreiben bzw. der eigentlichen Abmahnung ist eine Unterlassungserklärung enthalten, die Sie unterschrieben und anschließend an die Kanzlei zurücksenden sollen. Darüber hinaus gibt es eine Schadensersatzforderung sowie eine Aufstellung der durch den Vorgang entstandenen Kosten. Beides soll von Ihnen beglichen werden.

Mein guter Rat an Sie: Unterschreiben Sie die Unterlassungserklärung nicht und bezahlen Sie auch nichts. Ich rate Ihnen auch dringend, nicht selbst mit der Kanzlei Waldorf Frommer Kontakt aufzunehmen, weil sich das für Sie unter Umständen nachteilig auswirken kann. Überlassen Sie das lieber einem erfahrenen Juristen.

Sie fragen sich vielleicht, was man Ihnen im Kern eigentlich genau vorwirft. Wie bereits erwähnt geht es bei diesen Abmahnungen immer um eine Urheberrechtsverletzung. Sie sollen eine oder mehrere Musikdateien oder auch einen oder mehrere Filme im Internet per Filesharing hoch- oder heruntergeladen haben. An sich ist Filesharing nirgendwo auf der Welt illegal. Es handelt sich dabei lediglich um ein technisches Hilfsmittel, um digitale Dateien sehr schnell und sehr leicht mit anderen Usern im Internet teilen zu können. Problematisch wird es allerdings, wenn Sie an den Dateien, die Sie da teilen, nicht die Urheberrechte haben. Haben Sie den Rechteinhaber vorher nicht um Erlaubnis gefragt und hat der Sie Ihnen nicht erteilt, was die Regel sein dürfte, begehen Sie eine Urheberrechtsverletzung. Der Rechteinhaber, zumeist große, weltweit tätige Medienunternehmen, kann Sie nun auffordern, das in Zukunft zu unterlassen und gleichzeitig Schadensersatz für den entgangenen Gewinn fordern. Die Überlegung dabei ist, dass jeder, der beispielsweise einen Film kostenlos per Filesharing teilt, das Unternehmen schädigt, weil es deswegen weniger Filme verkauft bzw. verleihen kann. Logisch, wer sich etwa einen aktuellen Blockbuster kostenlos aus dem Netz ziehen kann, wird ihn sich nicht kaufen.

Genau dieser Sachverhalt ist der Kern einer Abmahnung von Waldorf Frommer. Die Frage ist jetzt nur: Stimmt der Vorwurf, den man Ihnen in dem Schreiben macht? Haben Sie tatsächlich wie behauptet eine Urheberrechtsverletzung begangen. Und wenn ja, ist dann die Höhe des geforderten Schadensersatzes auch berechtigt oder hat man dabei sehr großzügig aufgerundet. Beide Punkte bedürfen deshalb einer gründlichen und fachkundigen Überprüfung. Dabei kommt es durchaus auch auf Kleinigkeiten und Details an. Insbesondere die Frage, ob Sie oder vielleicht doch jemand anders für die Ihnen vorgeworfene Urheberrechtsverletzung verantwortlich ist, führt regelmäßig zu Diskussionen. Vor diesem Hintergrund versteht es sich beinahe von selbst, dass es Sinn macht, einen Juristen mit der Abwicklung der Angelegenheit zu betrauen und es als juristischer Laie nicht selbst zu versuchen.

Beauftragen Sie doch ganz einfach mich

Als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bin ich in der Materie bestens bewandert. Ich verfüge zudem über eine umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Abmahnungen wegen Filesharing – insbesondere, wenn Sie von der Kanzlei Waldorf Frommer kommen. Am Anfang meiner Tätigkeit steht dabei immer eine sehr genaue Einzelfallprüfung. Erst nachdem diese abgeschlossen ist, lässt sich zuverlässig sagen, was nun getan werden muss und wie das weitere Vorgehen aussehen sollte.

Mein Rat an Sie lautet deshalb: Beauftragen Sie doch ganz einfach mich mit der Bearbeitung und der Abwicklung des Vorgangs, wenn Sie eine Abmahnung von Waldorf Frommer wegen Filesharing erhalten haben. Ich bin für Sie zu einem vorab festgelegten Pauschalpreis tätig. Das bedeutet, dass Sie von Anfang an wissen, was an Kosten auf Sie zukommt. Ich denke, dass das eine sehr faire und sehr praktikable Lösung ist.

Noch einmal: Verfallen Sie nicht in Panik und lassen Sie sich nicht einschüchtern. Beauftragen Sie stattdessen lieber mich. Ich helfe Ihnen gerne dabei, das Problem aus der Welt zu schaffen.


Rechtstipp aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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