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Finanzschnell.com: Ermittlungen der BaFin

  • 1 Minuten Lesezeit

Die Webseite finanzschnell.com bietet Verbrauchern schnelle Online-Kredite zu einem momentan sehr günstigen Zinssatz von 2 % an. Insbesondere wirbt die Seite mit der Vergabe von Krediten, die keinem festen Ausgabezweck unterliegen - also allgemeinen Konsumentendarlehen. Ein solches Angebot ist am Markt derzeit natürlich nicht zu finden. 

Das Unternehmen wurde nach Angaben der Webseite 2002 von Didier Hofer gegründet, Geschäftsmann und UNICEF-Botschafter. Der Sitz des Unternehmens ist angeblich in Oberheimbach, auch E-Mail Adresse und andere Kontaktdaten werden angegeben. Was auf der Seite selbst jedoch auffällt sind teils sperrige Formulierungen, sowie ein fehlendes Impressum. Zudem lassen die niedrigen Zinsen natürlich stutzen. 

Mit Meldung vom 26.09.2022 teilte nunmehr die BaFin mit, dass sie gegen den Betreiber der Webseite Ermittlungen eingeleitet habe, da eine Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften nicht vorhanden sei. Damit steht die Webseite finanzschnell.com auch nicht unter Aufsicht der BaFin. 

Unserer Erfahrung nach verlangen solche Seiten nach dem Ausfüllen zahlreicher Kreditdokumente oft Gebühren, Steuern, Notarkosten oder andere Beträge vorab. Nach Zahlung dieser Kosten kommt ein Kreditvertrag nicht zustande, bzw. es kommt zu keiner Auszahlung. Sollten auch Sie Opfer eines solchen "Kreditinstituts" geworden sein, sollten Sie umgehend Strafanzeige erstatten. Vorsicht ist geboten, wenn sich die angeblichen Mitarbeiter auf Ihren Computer eingewählt haben. Sie sollten diesen dann umgehend von einem Fachmann untersuchen lassen und auf einem anderen Gerät alle Passwörter ändern. 

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Ansprüchen in einem kostenlosen Erstgespräch.



Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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