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Finop GmbH wegen Aufklärungspflichtverletzung bei S&K-Beteiligung verurteilt

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In einem vor dem Landgericht Mosbach von HEE Rechtsanwälte geführten Verfahren ist die Finop GmbH zum Schadenersatz wegen einer fehlerhaften Anlagevermittlung bezüglich einer Beteiligung an der Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG verurteilt worden. Das Landgericht hat die Finop GmbH antragsgemäß verurteilt, dem betroffenen Anleger die volle Beteiligungssumme zzgl. Agio und abzüglich der erhaltenen Ausschüttungen zu ersetzen.

In seiner Begründung hat das Landgericht zutreffend festgestellt, dass der Kläger unzutreffend über die an die Finop GmbH gezahlten Provisionen aufgeklärt wurde. Die Finop hatte lediglich eine laufzeitabhängige Provision von 2% p.a. offengelegt und die Laufzeit der Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG – unzutreffend – mit vier Jahren angegeben. Durch Auswertung von internen Unterlagen der S&K Gruppe konnten HEE Rechtsanwälte jedoch nachweisen, dass die FINOP eine deutlich höhere laufzeitunabhängige Provision für ihre Vermittlungstätigkeit erhalten hat. In Anbetracht dieser evidenten Falschangabe musste sich das Landgericht Mosbach mit weiteren Fehlern bei der Vermittlung nicht mehr befassen.

Für Anleger der insolventen Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG, die ihre Beteiligung über die Finop GmbH vermittelt bekommen haben, liegt in der Begründung des Landgerichts Mosbach eine große Chance auf Schadensausgleich, was in Anbetracht der geringen Hoffnung auf eine nennenswerte Zahlung aus dem Insolvenzverfahren umso wichtiger ist. HEE Rechtsanwälten liegen zu zahlreichen Finop-Vermittlungen Unterlagen zu den tatsächlich gezahlten Provisionen vor.

Betroffene Anleger sollten sich rechtzeitig durch einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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