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Flex Fonds – Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Untreue und Betrug

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Was Anleger jetzt wissen müssen

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren gegen den in Schorndorf beheimateten Investor und Vermögenverwalter FLEX Fonds eingeleitet. Auch der Firmengründer Gerald Feig ist ins Visier der Ermittler geraten.

Bereits am 11. April 2018 wurde die Verwaltungszentrale in Schorndorf und weitere Objekte in Stuttgart und Berlin durchsucht. Es geht um den Verdacht der Untreue und des Betrugs im Zusammenhang mit dem FLEX-Fonds-Vorzeigeprojekt Postturm Carré in Schorndorf. 

Hintergrund ist, dass Gerald Feig das Postturm-Carré in Schorndorf als Investor finanzierte. Er soll dann das ganze Objekt zu einem überhöhten Preis an den ebenfalls von ihm gemanagten Regio Flex Fonds 1 verkauft haben.

Die Staatsanwaltschaft geht wohl davon aus, dass die Einnahmen zu hoch angesetzt sind. Auch ein Gutachten, das eine Objektgesellschaft im Jahr 2014 in Auftrag gegeben hat, geht davon aus, dass bei Rechnungen mit realistischen Werten nur von einem Ertrag von gut neun Millionen auszugehen sei.

Das wirft die große Frage auf, ob der Fonds langfristig überhaupt Gewinn abwerfen kann oder ob die Investition nicht schon von vornherein unplausibel war. 

1. Auch Anspar Flex Fonds 1 + 2 und Private Flex Fonds 1 betroffen

Vor bereits knapp einem Jahr gab es negative Schlagzeilen bei den Flex Fonds, weil den Anlegern zweier Fonds die Ausschüttungen gestrichen worden wurden. 

Beim Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG (kurz: Anspar FLEX Fonds 2) wurde entgegen der Darstellungen des Fonds die Anlegergelder offenbar auch nicht schwerpunktmäßig in Immobilien investiert. Tatsächlich flossen nur etwa die Hälfte davon in Immobilien, daneben wurde auch in Wertpapiere, Rohstoffe sowie andere Fondsbeteiligungen investiert.

2. Prüfung von Schadensersatzansprüchen 

Sollte sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft erhärten, stünden den Anlegern Schadensersatzansprüche zu.

Vielen Anlegern ist wohl auch nicht bewusst, dass es sich bei den Flex Fonds um Produkte des Grauen Kapitalmarkts handelt. Die Anleger tragen bei diesen Investments hohe Risiken, bis hin zum Risiko des Totalverlustes der eingezahlten Gelder. 

Als mögliche Anspruchsgegner kommen dabei die Gründungsgesellschafter, Treuhänder, Vermittler aber auch Herr Feig persönlich in Betracht. 

Für den Schaden haften etwa auch die Vermittler, wenn sie die Anleger nicht hinreichend über die Risiken des Investments aufgeklärt haben. Ein Anlageberater muss seinen Kunden umfassend aufklären. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss er anleger- und anlagegerecht beraten.

Wurde ein Anleger falsch beraten, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu, der ihn so stellt, als ob er das Investment nicht erworben hätte. 

3. Beratung von spezialisierten Fachanwälten

Die spezialisierten Fachanwälte der Kanzlei WinterWotsch verfügen zusammen über mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht. 

Profitieren Sie von unserer Expertise im Bereich der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen!

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Rechtstipp vom 17.05.2018
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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