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Flexstrom-Pleite: Rückzahlungen frühestens Ende 2018

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03.05.2015: Wie verschiedene Wirtschaftsmedien berichten, müssen sich die etwa 835.000 betroffenen Gläubiger des insolventen Billigenergieanbieters Flexstrom weitere Jahre bzgl. eventueller Rückflüsse bereits geleisteter Vorabzahlungen gedulden. Frühestens Ende 2018 könnten möglicherweise erste Entschädigungen fließen, so Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger und die ihm zuarbeitende Rechtsanwältin Astrid Düring. Beispielhaft die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert Schulte-Kaubrügger mit den Worten: „Derzeit steht noch kein Betrag zur Verteilung an die Insolvenzgläubiger zur Verfügung“. Ob aber die vormaligen Kunden des „verbotenen günstigen“ Unternehmens, wie nach wie vor auf der dortigen Webseite zu lesen ist, überhaupt Teile ihres Geldes wiedersehen werden, ist nach wie vor unklar.

Flexstrom hatte mit seiner Pleite – jedenfalls gemessen an der Zahl der betroffenen Gläubiger – das größte Insolvenzverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland produziert. Nach Aussagen der Insolvenzverwaltung gebe es Forderungen in Höhe von rund 570 Millionen €, knapp 600.000 vormalige Kunden hätten bislang Ansprüche geltend gemacht. Diese richten sich im Wesentlichen gegen Flexstrom selber sowie an die Tochterunternehmen Optimalgrün, Löwenzahn Energie sowie Flexgas.

Wie wir bereits berichtet hatten, sollen die Unternehmensgründer und Brüder Robert und Thomas Mundt gemeinschaftlich mit zwei weiteren Eigentümern über den Verkauf der defizitären Optimal Grün GmbH an die Flexstrom vor der Insolvenz 16 Millionen € aus der Unternehmensgruppe herausgezogen haben. Auch die zuständige Berliner Staatsanwaltschaft hat bereits 2013 Ermittlungen aufgenommen. Die Insolvenzverwaltung ihrerseits versucht gegen die Verantwortlichen in der vormaligen Geschäftsleitung Haftungs- sowie Anfechtungsansprüche geltend zu machen und durchzusetzen.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath hat sich über die Jahre hinweg eine besondere Expertise auf diesen Rechtsgebieten erarbeitet. Speziell hinsichtlich nachhaltiger Durchsetzung bestehender Ansprüche beziehungsweise Schadensersatzforderungen hat sich unsere Kanzlei einen hervorragenden Namen erarbeitet und erzielt regelmäßig ausgezeichnete Ergebnisse. Wir empfehlen nochmalig allen in dieser Sache Geschädigten, möglichst umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherstellung bestehender Außenstände zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah zu unternehmen. Gerne dürfen Sie uns in dieser Hinsicht kontaktieren, Ansprechpartner auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme ist RA Wolfgang Wittmann.


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