Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Fondsgesellschaft IVG in Not: beinahe Totalverlust für Anleger in „The Gherkin“ („Die Gurke“)?

(1)

30.07.2014: die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) beschäftigt sich ein weiteres Mal mit den Vorgängen um den Investmentfonds IVG Euro Select 14, der in Teilen das Londoner Bürohaus „The Gherkin“ („Die Gurke“) finanziert hatte. Die Anteile wurden hier im wesentlichen rund 9000 deutschen Kleinanlegern insbesondere als Altersvorsorgeprodukt verkauft, diese stehen mittlerweile vor einem finanziellen Scherbenhaufen und sehen sich damit konfrontiert, ihre Investitionen fast gänzlich abschreiben zu müssen.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, blieb den meisten der Kleinanleger verborgen, dass ein großer Teil der Investition des IVG-Fonds über ein Darlehen finanziert wurde, ebenso, dass es sich um einen Kredit in Schweizer Franken mit dem entsprechenden Fremdwährungsrisiko handelte. Darüber hinaus wussten viele der Investoren ebenfalls nicht, dass beim Überschreiten bestimmter Beleihungsgrenzen den kreditgebenden Banken höhere Zinssätze, weitere Sicherheiten und überdies Sonderkündigungsrechte zustanden.

Diese explosive Gesamt-Gemengelage führte nun dazu, dass die dortig investierten Anleger bereits seit fünf Jahren keinerlei Ausschüttungen mehr erhielten und überdies mit einem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals rechnen müssen, obwohl die Büroimmobilie bestens vermietet ist und durchgängig Überschüsse erwirtschaftet haben soll. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, wurden zwischenzeitlich bereits eine Reihe entsprechender Schadensersatzklagen gegen die Vertriebsbanken, hier vor allem die Commerzbank als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank sowie die Deutsche Bank zugunsten der Anleger entschieden, wobei der Hebel hier offenbar meist mangelhafte Information über die geflossenen Provisionen war. Die Rede ist in den entsprechenden Berichten von „krassen Beratungsmängeln“, insbesondere im Hinblick auf den Vertrieb im Sinne von Altersvorsorgeprodukten ein besonders schwerwiegender Vorwurf.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath hatte bereits mehrfach über die Probleme im Zusammenhang mit dem IVG-Fonds berichtet. Wir führen ständig hunderte von laufenden Verfahren auf den o.a. Gebieten und haben uns in den vergangenen Jahren insbesondere hinsichtlich nachdrücklicher und effektiver Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Forderungen eine ausgezeichnete Expertise erworben. Allen geschädigten Anlegern empfehlen wir ein weiteres Mal dringlich, die drohenden Verluste keinesfalls auf sich beruhen zu lassen sondern vielmehr umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung bestehender Investitionen zu unternehmen. Gerne dürfen Sie sich in dieser Hinsicht an uns wenden, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.

 


Rechtstipp vom 30.07.2014

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von ADWUS Rechtsanwälte