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Freistellung von Arbeitnehmern und Urlaubsgewährung

Rechtstipp vom 13.01.2010
Rechtstipp vom 13.01.2010

Häufig wird in Arbeitsverträgen vereinbart, dass der Arbeitgeber berechtigt ist, den Arbeitnehmer nach Ausspruch einer Kündigung von der Arbeit freizustellen.

Wenn der Arbeitgeber freistellt, beabsichtigt er in der Regel, auch noch bestehende Urlaubsansprüche abzugelten.

Wenn der Arbeitgeber nur widerruflich freistellen will, muss er beachten, dass Urlaubsansprüche ausnahmslos nur durch eine unwiderrufliche Freistellung abgegolten werden können.

Es ist daher bei der Formulierung von Freistellungserklärungen höchste Sorgfalt geboten.

Wir empfehlen daher folgende Formulierung:

Wir stellen Sie hiermit widerruflich bis zum Ablauf der Kündigungsfrist frei unter Abgeltung etwaiger Freizeitausgleichsansprüche und unwiderruflich zur Abgeltung von etwaigen Urlaubsansprüchen."


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Zivilrecht

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