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Geblitzt: A 59, km 4,241 in Fahrtrichtung Düsseldorf- Bußgeld vermeiden!

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Sie sind an dieser Stelle von einem mobilen Blitzer erfasst worden und haben einen Anhörungsbogen der Bußgeldstelle Duisburg erhalten? Ein erfahrener Verteidiger kann Ihnen hier das drohende Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot ersparen.

Die Ursachen für den Erfolg eines Einspruchs können vielfältig sein, aber ein Bußgeldbescheid ist fast immer angreifbar. Ein erfahrener Verteidiger wird die für Sie erfolgsversprechende Vorgehensweise wählen. An dieser Messstelle sind es die möglichen Ungenauigkeiten des verwendeten Messgerätes vom Typ PoliscanSpeed. 

Die Geschwindigkeit wird wie folgt gemessen. Sie erfolgt auf der Basis einer Laserpulslaufzeitmessung (LIDAR= Light Desertion And Ranging). Die Fahrzeuge werden von einem horizontal scannenden LIDAR erfasst, dieser sendet dabei kurze Laserimpulse in einem Messstrahl aus. Dieser tastet einen Fahrbahnbereich in einer Entfernung zwischen 10 m bis 75 m innerhalb eines horizontalen Blickfeldes (Scanwinkel) von 45 Grad ab. Die Entfernung eines Fahrzeugs wird über die Laufzeit der Laserimpulse gemessen, die vom Gerät ausgesendet und nach ihrer Reflexion  am gemessenen Fahrzeug vom System wieder empfangen werden. Aus der Zeit, die das Fahrzeug für die eingestellte Strecke benötigt, wird die Geschwindigkeit berechnet. Sobald ein Fahrzeug den eingestellten Grenzwert überschreitet, fertigt das Gerät automatisch ein Foto vom betreffenden Fahrzeug.

Für eine exakte Messung müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, was selten vollständig der Fall ist. Schon beim Geräteaufbau können schwerwiegende Fehler passieren. Von besonderer Bedeutung für die Genauigkeit  der Messung ist die richtige Einstellung des Schwenkwinkels, der anhand des Abstandes des Blitzers zum Fahrbahnrand ermittelt wird . Hierfür sind besondere Kenntnisse und die Genauigkeit der Messbeamten nötig. Oft passieren hier aber Fehler, welche zur Unverwertbarkeit der Messung führen. Für die Auswertung des Messfotos ist die vom Hersteller mitgelieferte digitale Auswerteschablone entscheidend, die nachträglich auf das Foto gelegt wird. Hier passieren die meisten Fehler, da die Beamten nicht die vom Hersteller geforderte Schulung absolviert haben. Umfangreiche Testreihen haben außerdem gezeigt, dass bei 50 % der Messungen die tatsächliche nicht mit der gemessenen Geschwindigkeit übereinstimmt. Auch wurden schon ganze Testreihen von Gerichten annulliert und die Betroffenen freigesprochen, weil die erforderliche Eichung abgelaufen war. Durch eine Analyse Ihrer Rohmessdaten und Messprotokolle können Experten für Verkehrsmesstechnik diese und andere Fehler finden.

Rechtsanwalt Andreas Junge holt daher für Ihren Messvorgang ein Sachverständigengutachten ein. Dieses listet die gefundenen Fehler auf und begründet deren negative Auswirkung auf die angegebenen Messdaten. Damit ist es die Grundlage für Beweisanträge, mit denen die Ungenauigkeit  Ihrer konkreten Messung dem hier zuständigen Amtsgericht Duisburg nachgewiesen wird. Es folgt ein Freispruch oder das Verfahren wird zumindest eingestellt. Punkte im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen für das gesamte Verfahren keine Kosten.

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Je früher Sie sich melden, desto effektiver die Verteidigung.

Rechtsanwalt Junge verteidigt jährlich bundesweit in  ca. 1000 Bußgeldverfahren und er ist  Fachanwalt für Strafrecht. Damit hat er das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen.

Senden Sie einfach eine Mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Er hat seine Kanzlei in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus. Die anwaltliche Erstberatung in jedem Fall kostenfrei. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich. Die üblichen Messengerdienste stehen zur Verfügung.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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