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Geblitzt auf der A3 mit ESO ES3.0

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Fehlerhafte Messung mit dem Gerät ESO ES 3.0 bei Fahrzeugen mit LED-Beleuchtung:

Jetzt ist es möglich, bei ESO ES3.0 einen Messfehler nachzuweisen.

Bereits vor einigen Jahren wurden seitens einiger Sachverständiger der Verdacht geäußert, das Messgerät ESO ES 3.0 würde nicht die Geschwindigkeit des Fahrzeugs messen, sondern die Pulsfrequenz der LED-Scheinwerfer.

Zwischenzeitlich ist es mehreren Sachverständigen und Organisationen gelungen, festzustellen und nachzuweisen, dass beim eingesetzten Messgerät es tatsächlich zu Fehlmessungen der Fahrzeuge mit LED-Beleuchtung kommen kann. In der Theorie und Praxis wird eine Fehlmessung von circa 14 km/h angenommen. Wenn Ihnen zum Beispiel in einem Bußgeldbescheid vorgeworfen wird, die Geschwindigkeit um 39 km/h überschritten zu haben, so gibt es gute Chancen, die Messung insgesamt als fehlerhaft zu monieren oder um 14 km/h (oder 9 %) zu korrigieren, sprich in unserem Beispiel wäre der Vorwurf nur noch 25 km/h.

Wenn auch Sie mit ESO ES 3.0 geblitzt wurden, so sollten Sie den Bußgeldbescheid überprüfen lassen. Bitte beachten Sie dabei immer die 14-tägige Einspruchsfrist und, dass jeder Bußgeldbescheid einzeln auf seine Rechtmäßigkeit geprüft werden muss.

Was können wir für Sie tun?

– Wir überprüfen den Bußgeldbescheid und erläutern Ihnen die Erfolgsaussichten.

– Wir legen für Sie Einspruch ein.

– Wir fordern für Sie vollständige Akteneinsicht ein.

Die Einsicht in die Akte kann grundsätzlich nur durch einen Anwalt erfolgen. Gerade im Zusammenhang mit Messungen mit dem Gerät ESO ES 3.0 ist es enorm wichtig, vollständige Akteneinsicht in sämtliche Unterlagen und Dateien zu erhalten. Dabei besteht auch ein Anspruch auf Übermittlung der sogenannten Rohmessdatei.

– Wir korrespondieren mit der Behörde und begründen unseren Einspruch:

Bereits hier kann häufig die Rücknahme des Bußgeldbescheids durch die Behörde erreicht werden, je nach Erfolgsaussichten und der Ziele des Betroffenen.

– Sofern erforderlich, lassen wir die Messung durch einen anerkannten Sachverständigen überprüfen.

– Wir führen für Sie das gerichtliche Verfahren mit dem Ziel der Einstellung oder des Freispruchs.

Ihr Kanzleiteam


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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