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Geblitzt – BAB 13, km 10,41 in Fahrtrichtung Dresden- Bußgeld vermeiden!

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Die Messstelle befindet sich kurz hinter dem Schönefelder Kreuz zwischen den Anschlussstellen Bestensee und Groß Köris. Generell gilt zwischen dem Kreuz Schönefeld und dem Spreewald eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Gemessen wird hier aber auf der Grundlage einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 km/h. Ob die Beschilderung verkehrspsychologischen Anforderungen genügt, ist eine ständige Auseinandersetzung mit dem hier zuständigen Amtsgericht Königs- Wusterhausen.

Erfolgversprechende ist hier aber die Prüfung, ob eine ordnungsgemäße Messung stattgefunden. Dieses kann Ihnen ein drohendes Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot fast sicher ersparen.

Gemessen wird hier mit einem mobilen Blitzer vom Typ PoliscanSpeed. Dieser wird von einigen Gerichten ob seiner Fehleranfälligkeit auch als Blackbox bezeichnet. Dieses ist ein Lasermessgerät, das mit der Benutzung anderer Lasergeräte nichts gemein hat. Die Firma Vitronic nutzt hierfür den ortsfest aufzustellenden "LIDAR", durch den kurze Lichtimpulse in gebündeltem Strahl ausgesandt werden (100 pro sec). Hiermit wird der Straßenbereich von ca. 10 m bis 75 m  Entfernung abgetastet, wobei die Fahrbahn, auf der gemessen werden soll, vor Beginn der Messung eingestellt wird. Um eine genaue Messung zu gewährleisten, müssen aber bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden, was nicht immer der Fall ist. Der Hersteller fordert für eine sachgemäße Bedienung eine Schulung der Messbeamte.  Wenn diese nicht nachgewiesen werden kann, bestehen ernsthafte Zweifel an einer sachgerechten Handhabung und dies nicht ohne Grund. Nach der Anmeldung, der Standortbestimmung und der Kontrolle von Datum und Uhrzeit ist die Justage des Gerätes notwendig. Von besonderer Bedeutung für die Genauigkeit der Messung ist die richtige Einstellung des Schwenkwinkels, der anhand des Abstandes des Blitzers zum Fahrbahnrand ermittelt wird. Weil hierfür die Sorgfalt des Messbeamten besonders gefordert ist, passieren hier sehr oft Fehler. Für die richtige Auswertung des Messfotos, immerhin der einzige Tatnachweis, ist die vom Hersteller gelieferte digitale Auswerteschablone entscheidend, die nachträglich auf das Foto gelegt wird. Wird hier nicht exakt gearbeitet, ist die Messung nicht verwertbar. Es wurden auch schon ganze Messreihen für ungültig erklärt und die Betroffenen freigesprochen, weil die zu fordernde Eichfrist abgelaufen war. Aufwendige Testreihen haben außerdem ergeben, dass bei mindestens 50 % der Messungen die tatsächliche nicht mit der gemessenen Geschwindigkeit übereinstimmt. Diese und andere Fehler können Experten für Verkehrsmesstechnik durch eine Analyse Ihrer Messprotokolle und Rohmessdaten feststellen.

Rechtsanwalt Andreas Junge holt daher für Ihren Messvorgang ein  Sachverständigengutachten ein. Das technische Gutachten listet die gefundenen Fehler auf und begründet deren negative Auswirkung auf die angegebenen Messdaten. Damit ist es die Grundlage für Beweisanträge, mit denen die Ungenauigkeit  Ihrer konkreten Messung dem hier zuständigen Amtsgericht Königs Wusterhausen nachgewiesen wird. Als Ergebnis folgt ein Freispruch oder das Verfahren wird zumindest eingestellt. Punkte im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen für das gesamte Verfahren keine Kosten.

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Rechtsanwalt Andreas Junge kennt die Möglichkeiten, Sie bereits in diesem frühen Verfahrensstadium effektiv zu verteidigen.

Rechtsanwalt Junge verteidigt seit Jahren bundesweit erfolgreich in Bußgeldverfahren und Verkehrsstrafsachen. Pro Jahr betreut er ca. 1000 Bußgeldverfahren und  ist  Fachanwalt für Strafrecht. Er hat daher das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. Seine Kanzlei ist in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus.

Senden Sie einfach Ihre Fragen per mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Die anwaltliche Erstberatung in jedem Fall kostenfrei. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich. Telegram, TelegrammX, Signal und WhatsApp stehen als Messenger zur Verfügung.


 


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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