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Gegen Kündigung vorgehen!

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Wer eine Kündigung von seinem Arbeitgeber erhalten hat, reagiert zumeist betroffen und weiß nicht, wie es nun weiter gehen soll. Dabei gibt es durchaus rechtliche Mittel und Wege, die Situation zu eigenen Gunsten zu wenden! Sprechen Sie mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Viele Kündigungen sind unwirksam, weil gesetzliche Vorschriften nicht eingehalten werden. Dies ist den wenigsten Arbeitnehmern bekannt, sodass viele die Kündigungserklärung einfach hinnehmen und sich dann auf den Weg zum Arbeitsamt machen. Allerdings kommt es entscheidend darauf an, welche Art Kündigung ausgesprochen wurde: denn einerseits kann eine ordentliche Kündigung erteilt worden sein, aber auch eine außerordentliche Kündigung ist denkbar. Ist Letzteres der Fall, so droht eine Sperrzeit beim Jobcenter, sodass keine Ansprüche auf Hilfe bestehen. Dagegen kann und muss vorgegangen werden – hierfür wenden Sie sich am besten an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, der Ihnen sagen wird, wie man gegen die Kündigung vorgehen kann. Unsere Kanzlei für Arbeitsrecht aus Hannover kann jederzeit für Sie aktiv werden, um Ihre Rechte zu wahren.

Verschiedene Kündigungsgründe denkbar

Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft zunächst, ob es für die Kündigung überhaupt einen Grund gibt. Dieser kann beispielsweise im Verhalten des Arbeitnehmers liegen oder aber in der Person selbst. Auch betriebsbedingte Kündigungen kommen vor. Allerdings ist es entscheidend für die Frage, ob die Kündigung wirksam ist oder nicht, welche dieser Arten einschlägig ist.

Grundsätzlich sieht der Gesetzgeber nämlich vor, dass der Arbeitgeber zunächst eine Abmahnung oder eine Versetzung aussprechen soll, bevor zur „ultima ratio“ der Kündigung gegriffen wird. Wer beispielsweise wegen Missverhalten den Arbeitgeber verärgert hat, muss in der Regel erst durch eine Abmahnung gewarnt werden.

Bei verhaltensbedingten Kündigungen stellt sich daher die Frage, ob das Verhalten auch in Zukunft nicht geändert werden kann. Sollte es sich beispielsweise um eine für den Arbeitgeber unangenehme Angewohnheit handeln (sehr häufige Raucherpausen), so kann davon ausgegangen werden, dass eine Abmahnung ausgesprochen werden muss, bevor die Kündigung erklärt werden darf. Es besteht dann nämlich die Chance, dass der Arbeitnehmer das Fehlverhalten ändern wird.

Bei personenbedingten Kündigungen kann es teilweise schwer sein, gegen die Kündigung vorzugehen. Denn wer aufgrund einer sehr schweren Erkrankung für sehr lange Zeit ausfällt, kann auch durch ein milderes Mittel (Abmahnung/Versetzung) nicht gewarnt oder abgeschreckt werden. Hier muss ein Anwalt für Arbeitsrecht genau prüfen, ob die personellen Gründe so schwer wiegen, dass eine Kündigung ausgesprochen werden durfte.

Gegen eine Kündigung mit Klage vorgehen

Falls der Fachanwalt für Arbeitsrecht zum Entschluss kommt, dass die Kündigung unwirksam sein könnte, sollte schnell Klage eingereicht werden. Dafür sieht der Gesetzgeber nämlich eine knappe Frist von nur 3 Wochen vor – in dieser Zeit muss die Klageschrift beim Gericht eingegangen sein. Mit der Kündigungsschutzklage kann erwirkt werden, dass das Arbeitsverhältnis weiterbesteht, oder aber dass zumindest eine außerordentliche Kündigung in eine ordentliche Kündigung umgemünzt wird, um etwaige Sperrfristen zu umgehen. Es gibt viele Möglichkeiten, und gerne helfen wir Ihnen weiter – rufen Sie bundesweit unsere Kanzlei in Hannover an und sprechen Sie mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.


Rechtstipp vom 24.07.2014
aus der Themenwelt Abmahnung und Kündigung und dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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