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Gekündigt: Die fünf wichtigsten Reaktionen

Rechtstipp vom 28.03.2008
Rechtstipp vom 28.03.2008

Leider sehen wir uns gezwungen ..., so oder so ähnlich beginnen die meisten Kündigungen. Was Sie als erstes tun sollten und was sie vor allem nicht tun sollten erfahren Sie hier.

 1.) Ruhig bleiben; weder Wutgeschrei, sofortige Krankschreibung oder Drohungen mit dem "Gang durch alle Instanzen" verbessert Ihre Verhandlungsposition.

2.) Unterschreiben Sie nichts, NIE. Weder eine Abfindungsvereinbarung, noch einen Klageverzicht oder ein "Übergabeprotokoll". Wenn man Ihnen für die Unterschrift nicht mindestens einen Tag Bedenkzeit gibt, ist das mit Sichherheit der Versuch Sie in eine unvorteilhahfte Position zu bringen.

3.) Das Arbeitsamt frühzeitig informieren. Inzwischen gehht dies sogar telefonisch. Nur dann gibt es keine Kürzungen meim Arbeitslosengeld.

4.) Formalien der Kündigung überprüfen: Sind die im Vertrag genannten Fristen eingehalten. Ist der Betriebsrat beteiligt worden. Bestehen evtl. Sonderrechte als Schwangere, Jugendvertreter oder Betriebsrat:

5.) Strategie überlegen: Wenn Klage erwogen wird unbedingt die dreiwöchige Klagefrist beachten. Auch während eines laufenden Klageverfahrens kann noch verhandelt werden ! 

Vielleicht ist aber auch schon ein neuer Job in Aussicht ? Dann kann ein gutes Zeugnis wichtig werden.

Vor jeder Entscheidung empfiehlt sich aber vorab ein Beratungsgespräch mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.


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