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Geno Wohnbaugenossenschaft eG – Ansprüche gegen Haftpflichtversicherung!

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Viele Betroffene der Geno Wohnbaugenossenschaft eG werden derzeit von dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler von der Kanzlei Tiefenbacher auf Zahlung von offenen Einlagen in Anspruch genommen.

Wie bereits von Rechtsanwalt Wagner berichtet, vgl. Artikel vom 08. Juni 2019 und 19. September 2019, gibt es oft gute Argumente, um solche Forderungen abzuwehren.

Selbst wenn dies nicht gelingen sollte, können Ansprüche gegen die Haftpflichtversicherung der Vermittlungsunternehmen geltend gemacht werden.

Die Inanspruchnahme der Haftpflichtversicherung kann sich in zweifacher Weise lohnen. Zum einen können die gesamten bereits getätigten Einzahlungen als Schadensersatz geltend gemacht werden. Zum anderen kann die Freistellung von möglichen Zahlungsansprüchen des Insolvenzverwalters verlangt werden. Betroffene sollten daher ihre rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen.

Die beiden Vermittlungsunternehmen der Geno-Gruppe – Genotrade e.K. (zuletzt miwoba e.K.) und Genotec Vertriebs AG (zuletzt: Geno AG) – verfügten beide über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Diese Versicherung muss für Schäden einstehen, welche aufgrund von fehlerhafter Aufklärung bei der Vermittlung entstanden sind.

Bei der Vermittlung gab es offenbar immer wieder fehlerhafte Informationen. So berichten einige Mitglieder, dass sie nicht über die mit der Beteiligung verbundenen Verlustrisiken informiert wurden. Bereits in mehreren Gerichtsverfahren gegen die Genotrade e.K. konnte eine Verletzung von Aufklärungspflichten nachgewiesen werden.

Die R+V Allgemeine Versicherung AG wird bereits in mehreren Gerichtsverfahren wegen der fehlerhaften Aufklärung bei der Vermittlung des Beitritts zur Geno eG in Anspruch genommen.

Betroffene sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen, da zehn Jahre nach dem Beitritt die Verjährung droht. Rechtsanwalt Wagner hilft Betroffenen gerne mit einer kostenfreien Ersteinschätzung.


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