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German Pellets: Gläubigerversammlungen für Anleger im Juli

aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Vom 5. bis 8. Juli finden die Gläubigerversammlungen für die Anleger der insolventen German Pellets GmbH statt. Dann wird es voraussichtlich auch mehr Klarheit für die geschädigten Anleger geben, ob sie im Insolvenzverfahren noch etwas von ihrem Geld wiedersehen werden. Insgesamt geht es um fast 270 Millionen Euro.

Ein Blick wenige Wochen zurück: Am 10. Februar hätte für die Anleger der Anleihe 2011/16 eigentlich eine Gläubigerversammlung stattfinden sollen. Denn die German Pellets GmbH hatte offenbar nicht das Geld, um die Anleihe planmäßig zum 1. April zurückzuzahlen. Daher sollte die Laufzeit der Anleihe verlängert werden. Die Versammlung wurde kurzfristig abgesagt und stattdessen Insolvenzantrag gestellt. Tausende Anleger sind von der Pleite betroffen: die Anleger von insgesamt drei Unternehmensanleihen und die Zeichner der Genussrechte. Insgesamt haben sie fast 270 Millionen Euro investiert. Ob sie auch nur einen Euro davon wiedersehen werden, ist ungewiss.

Drei German-Pellets-Werke in Deutschland sind bereits verkauft – für die Anleger wird aber wahrscheinlich nichts übrigbleiben. Die konzernnahen Werke in den USA sind ebenfalls pleite und befinden sich im Schutzschirmverfahren. Rund 147 Millionen Euro deutscher Anlegergelder sind offenbar als ungesicherte Darlehen in die USA geflossen und drohen in Luft aufzugehen. Für die Anleger ist die Situation dramatisch. Wie gut bzw. schlecht ihre Aussichten auf eine Quote im Insolvenzverfahren sind, wird die Insolvenzverwalterin voraussichtlich in den Gläubigerversammlungen erläutern. Die Versammlung für die Anleger der Anleihe 2011/16 findet am 5. Juli, für die Anleger der Anleihe 2013/18 am 6. Juli, für die Anleger der Anleihe 2014/19 am 7.Juli und für die Genussscheine am 8. Juli statt. Die Versammlungen beginnen jeweils um 10.30 Uhr in der Sport- und Kongresshalle Schwerin.

„Für die Anleger ist dies ein wichtiger Termin bei dem sie ihre Interessen wahrnehmen oder jemanden damit beauftragen sollten“, sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Auch wenn die Hoffnungen gering sind, sollten auch die Forderungen zur Insolvenztabelle fristgerecht bis zum 1. September angemeldet werden. „Ebenso sollten aber auch weitere rechtliche Möglichkeiten wie die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen geprüft werden. Angesichts der immer neuen Hiobsbotschaften für die Anleger erscheint dieser Weg inzwischen erfolgversprechender“, so Rechtsanwältin Gaber. Ansprüche können u.a. aus Prospektfehlern oder einer mangelhaften Anlageberatung entstanden sein.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwältin Jessica Gaber

Kanzlei Cäsar-Preller

 

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            Rechtsanwältin Jessica Gaber (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller) Rechtsanwältin Jessica Gaber

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