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German-Pellets-Megapleite: CDU-Mann Alt kassierte Millionen als Honorar

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02.03.2016: die seriöse Wirtschaftspresse beschäftigt sich immer intensiver mit den Vorgängen rund um die Insolvenzen im Unternehmenskonglomerat um den Brennstoffhersteller German Pellets. Und mittlerweile bekommt die bizarre Geschichte eine in die Politik hineinreichende Konnotation: Hans-Dieter Alt erscheint hier als Personalie, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, für die CDU als Stadtverordneter in Fulda immerhin seit bereits seit 1989 tätig, darüber hinaus Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Am kommenden Sonntag ist Kommunalwahl, Alt steht auf Listenplatz 2.

Beruflich ist Alt allerdings auch noch beschäftigt: als Partner wird er geführt in der Alt & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB. Und hier wiederum ergibt sich die Verknüpfung zu German Pellets: wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, ist Alt seit Jahren verantwortlich für die Prüfung der Jahresabschlüsse des Konzernes. Allerdings nicht nur dafür: Auch Ansprechpartner für die zum Unternehmenskonglomerat gehörende Gesellschaft German Pellets Wings soll er sein. Auf diese Gesellschaft wiederum ist der Privatjet des Unternehmensgründers und -Chefs Peter Leibold zugelassen. Damit ergebe sich praktischerweise Verwaltung und Kontrolle in Personalunion, wie das Handelsblatt weiter ausführt. Eine Konstellation im Übrigen, die „Sie in keiner größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft finden“, wie die Wirtschaftszeitung einen Experten zitiert.

Es geht aber noch weiter: Alt spielt offensichtlich eine weitere herausragende Rolle als Vorstand in der ominösen Familienstiftung Namens „PELE“, ansässig in der Wiener Tegetthoffstraße 7. Übereinstimmende Berichte verorten hier und über diese Stiftung den Transfer dreistelliger Millionensummen in die USA, die German Pellets zuvor über Anleihen und Genussrechte eingesammelt hatte.

Hans-Dieter Alt scheint sich indessen durchaus auch die Werbesprüche auf der kanzleieigenen Webseite intensiv zu Herzen zu nehmen: „Wollen Spezialisten mehr erreichen, müssen sie intensiv zusammenarbeiten“. Ganz besonders intensiv hat Alt diese Praxis offensichtlich mit dem wohl ebenfalls aus Fulda stammenden German Pellets-Pleitespezialisten Leibold geübt: als Vergütung für dessen Tätigkeiten als Wirtschaftsprüfer listet beispielhaft das Handelsblatt hier ziemlich unglaubliche Millionensummen auf, im Übrigen überwiegend für sogenannte „sonstige Leistungen“ ohne weitere Erläuterung.

Den geschockten Anleihehaltern und Genussrechtsinhabern, die nun vor dem Totalverlust ihrer Einlagen stehen, seien zwei weitere wohlfeile Werbesätze aus Alts Kanzleiwebseite nahegelegt: „Qualität ist das Gegenteil des Zufalls, ... dem hier nichts überlassen wird“. Dies scheint in der German Pellets-Tragödie tatsächlich ganz genau der „Erfolgs-Cocktail“ zu sein, den Alt mit seinen Partnern für die werte Kundschaft „mixen“ will. Im vergangenen Jahr wurde Hans-Dieter Alt im Übrigen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Adwus Rechtsanwälte in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist bereits seit vielen Jahren stetig mit hunderten von laufenden Verfahren auf diesen Gebieten beschäftigt und hat sich hier eine exzellente Expertise erarbeitet. Insbesondere hinblicklich der effektiven Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Schadensersatzansprüche erzielen wir regelmäßig hervorragende Ergebnisse im Sinne unserer umfangreichen Mandantschaft.

Wir empfehlen ein weiteres Mal dringlich allen in obiger Sache geschädigten Investoren, umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung getätigter Einlagen zu prüfen und gegebenenfalls zügig zu unternehmen. Gerne dürfen Sie uns in dieser Hinsicht kontaktieren, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine kurze unverbindliche telefonische Klärung des Sachstandes ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann. Weitere Informationen finden sich darüber hinaus auf den kanzleieigenen Seiten im Internet.


Rechtstipp vom 03.03.2016

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