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Gesundheitsgefahr bei Energiesparlampen!

Gesundheitsgefahr bei Energiesparlampen!
Gesundheitsrisiko Energiesparlampe: Geht sie zu Bruch, setzt sie gefährliches Quecksilber frei.

Energiesparlampen verbrauchen im Vergleich zu Glühbirnen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Doch Tests des Umweltbundesamtes haben nun ergeben, dass die sparsamen Lampen erhebliche Gesundheitsgefahren bergen. Denn sie enthalten Quecksilber. Gehen sie zu Bruch, kann in Innenräumen eine um das 20fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm/Kubikmeter liegende Belastung des giftigen Schwermetalls bis zu fünf Stunden lang bestehen. Dagegen hilft nur ausgiebiges Lüften. Wegen der hohen Vergiftungsgefahr sollten Kinder und Schwangere auf jeden Fall von solchen Energiesparlampen ferngehalten werden.

Wegen der Gesundheitsrisiken sollten Verbraucher derzeit besser auf Alternativen zurückgreifen, zum Beispiel Halogen-, LED- oder Energiesparlampen, die mit einer Kunststoffummantelung gesichert sind. Wie der Gesetzgeber auf die Testergebnisse reagiert, steht noch nicht fest. Ursprünglich sollte kommendes Jahr die dritte Stufe des Glühbirnenverbots in Kraft treten und nicht mehr nur 75- und 100-Watt-Glühbirnen aus dem Handel genommen werden, sondern auch Glühbirnen mit 60 Watt. Angesichts der Mängel bei der Produktsicherheit fordern deshalb Verbraucherschützer ein Aussetzen des Glühbirnenverbots, bis die Industrie bruchsichere und ungefährliche Lampen im Handel anbieten kann.

(WEL)

Foto : ©iStockphoto.com/ugurhan


Rechtstipp vom 06.12.2010
aus dem Rechtsgebiet Internationales Recht

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