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Hansard Europe: Klage wegen Formfehlern sowie Beratungspflichtverletzung

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Einige Anleger haben Verträge (wie Deutsche Fonds Plus Plan) bei dem Unternehmen Hansard Europe abgeschlossen. Die Kunden wurden bei Zeichnung meist mit dem Argument überzeugt, das eingezahlte Kapital würde in jedem Fall erhalten bleiben. Ferner würde jährlich eine beträchtliche Rendite für die Anleger erwirtschaftet werden.

In einigen Fällen sah die Realität jedoch anders aus. Tatsächlich sank der von den Anlegern bei Zeichnung eingezahlte Betrag um ein Vielfaches ab. Auch von der bei Zeichnung angepriesenen jährlichen Rendite war nichts zu spüren.

Ein deutsches Landgericht hat in einem von mir betreuten Fall aktuell geäußert, dass es Zweifel an der Ordnungsgemäßheit der von der Hansard Europe verwendeten Vertragsunterlagen habe. Daraufhin hat es einen Vergleichsvorschlag unterbreitet.

Aus diesen Gründen lohnt es sich für Hansard Europe Kunden, ihre Verträge durch einen spezialisierten Anwalt überprüfen zu lassen. Dies gilt auch, wenn der Anleger den Vertrag bereits seit längerer Zeit aufgelöst hat. In diesem Fall kommen ebenfalls Ansprüche des Kunden wegen Formfehlern sowie Verletzung von Beratungspflichten bei Zeichnung in Betracht.

Da in einigen Fällen die gegenüber dem Anleger aufgetretenen Vermittler die Risiken der Anlage herabgespielt oder gar verschwiegen haben, sollte auch im jeweiligen Einzelfall überprüft werden, ob dem Anleger Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermittler zustehen.

Sollte eine Rechtsschutzversicherung vorhanden sein, übernehme ich gerne die Einreichung der Deckungsanfrage.


Rechtstipp vom 16.03.2018
aus der Themenwelt Versicherungsvertrag und den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Versicherungsrecht

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