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HCI Shipping Select 26 und HCI Shipping Select 28 – Verluste der Anleger drohen

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HCI Shipping Select 26 und HCI Shipping Select 28: Schadensersatz für Anleger von Schiffsfonds, Achtung Verjährung 2011.

Bei den beiden Schiffsfonds von HCI Shipping Select 26 und Shipping Select 28 kriselt es derzeit mächtig: auch diese Schiffsfonds haben immer noch mit den Nachwirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen.

Der HCI Shipping Select 26 betreibt vier Hellespont-Produktentanker und vier Plattformversorger. Derzeit wird für den HCI Shipping Select 26 aber Sanierungskapital eingesammelt. Rund 7 Mio. € werden für eine Sanierung benötigt, die Hälfte des Geldes hierzu soll vornehmlich von Altanlegern kommen, die laut Angaben von HCI ihre Bereitschaft hierzu bereits geäußert hätten. Die andere Hälfte des Sanierungskapitals soll von Neuanlegern erbracht werden, die Anteile werden hierzu am Markt angeboten. Schließlich wird sich auch die Reederei mit einem Darlehen beteiligen, sodass abzuwarten ist, wie sich der HCI Shipping Select 26 in der Zukunft entwickeln wird.

Bei dem HCI Shipping Select 28 ist die Lage allerdings ernster: hier steht der Notverkauf des Hellespont Trust Tankers im Gespräch, ein Gesellschafterbeschluss soll demnächst herbeigeführt werden. Bei dem HCI Shipping Select 28 ist Grund für den zwangsweisen Verkauf aber nicht nur die negative Marktlage, sondern auch die hohe Fremdwährungsdarlehensschuld, welche derzeit den Wert des Schiffes übersteigt. Dies bedeutet aber auch, dass ein vollständiger Verlust des Kapitals, welches in dem zu verkaufenden Tankern investiert ist, eintreten wird. Immerhin 34 % machte der Tanker an dem Gesamtvolumen des HCI Shipping Select 28 aus.

Anleger des HCI Shipping Select 28 müssen also erhebliche Verluste ihres eingesetzten Kapitals in Kauf nehmen. Hinzu kommt, dass bezüglich der anderen Schiffe, die für den HCI Shipping Select 28 fahren, auch Krisengespräche notwendig geworden sind. Für die beiden Produktentanker ist ein Finanzierungskonzept aufgrund der angespannten Einnahmesituation erforderlich geworden; bezüglich der beiden Bulker der ehemaligen Beluga-Flotte laufen derzeit noch Bankengespräche, wobei über einen Überbrückungskredit oder Tilgungsstundungen diskutiert wird.

Anleger der beiden HCI Shipping Select 26 und HCI Shipping Select 28 sollten deshalb über eine vorzeitige Abwicklung ihrer Anlage nachdenken, da sie nur so von den eintretenden Verlusten befreit werden. Eine Rückabwicklung der Anlage ist über einen Schadensersatzanspruch möglich, der entsteht, wenn Anleger bezüglich der Schiffsfonds der HCI falsch beraten wurden, wenn ihnen also beispielsweise das Risiko eines Totalverlusts der Einlage verschwiegen wurde oder ihnen die Anlage als besonders sicher oder zur Altersvorsorge geeignet empfohlen wurde. Eine fehlerhafte Anlageberatung liegt auch dann vor, wenn Anlegern Kick-Backs (Provisionen) verschwiegen wurden, die die Banken von den Fondsgesellschaften für die erfolgreiche Vermittlung erhalten haben.

Anleger der HCI Shipping Select 26 und HCI Shipping Select 28 sollten aber umgehend handeln und sich an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, da ihre Schadensersatzansprüche jederzeit zu verjähren drohen.

Weitere Informationen zu Schadensersatz:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/hci-capital-ag-geschlossene-fonds-schiffsfonds-immobilienfonds-solarfonds

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 1

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

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www.dr-stoll-kollegen.de


Rechtstipp vom 01.12.2011
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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