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HHS Margara in Nöten. Das feine Hamburger Bankhaus Warburg im Kreuzfeuer der Anleger

Rechtstipp vom 29.08.2013
Rechtstipp vom 29.08.2013

Der Schiffsfonds Schifffahrtsgesellschaft „Margara" GmbH & Co. KG (Margara) des Hamburger Emissionshauses HHS steckt in Schwierigkeiten. Betroffene drohen alles zu verlieren.

Nach der Einschätzung des Anlegeranwalts Matthias Gröpper von den Hamburger Gröpper Köpke Rechtsanwälten vorhersehbar: „Rund ein Fünftel der Anlegergelder wurde durch Vertriebskosten verbrannt. Die fehlten von Anfang an für den Erwerb und den Betrieb des Schiffs. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen die Berater die Anleger vor der Zeichnung von solchen Beteiligungen unaufgefordert darauf hinweisen, dass der wirtschaftliche Erfolg des Investments von Anfang an unwahrscheinlich ist."

In dem Fall kommt's noch dicker. Die Hamburger Traditionsbank M.M. Warburg & Co., die viele dieser Beteiligungen vermittelt hat, hat von Anfang kräftig kassiert. Das Bankhaus hat sich über eine Beteiligungsgesellschaft an vielen Dienstleistern des Schiffsfonds beteiligt. Warburg verdient über die Beteiligung an den Kosten für die Projektierung, die Finanzierungsvermittlung, die Treuhand, die Bereederung und die Bereitstellung der Crew des Tankschiffs. Das heißt, dass die Warburgbank an der Margara ein gutes Stück weit unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg des Schiffs verdient. Und das ist, findet Gröpper, ein schwerwiegender Interessenkonflikt, auf den bei der Vermittlung der Beteiligung an dem Schiffsfonds zwingend hingewiesen werden muss. 

Die Gröpper Köpke Rechtsanwälte haben eine Interessengemeinschaft für die Betroffenen der Margara berufen und vertreten Anleger des Schiffsfonds.


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