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Ikea-Möbel „auf Pump“ können richtig teuer werden

Der Trend von Kunden- und Bezahlkarten macht auch vor einem der größten Möbelhäuser nicht halt. Die Möbelkette „Ikea“ bietet mit ihrer „Ikea Family Bezahlkarte“ mittlerweile auch eine Kundenkreditkarte an. Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller mahnt aber zur Wachsamkeit, denn schnell können günstige Möbel richtig teuer werden.

Das schwedische Möbelhaus bietet seinen Kunden mit seiner Kundenkreditkarte an, welche wohlgemerkt nichts mit der kostenlosen Club-/Kundenbindungskarte „Ikea Family-Card“ zu tun hat, ihre Einkäufe mittels einer Bezahlkarte zu tätigen. Solche Bezahlkarten bieten im Prinzip einen frei disponierbaren Rahmenkredit, bei welchem der Verbraucher bis zu einer festgelegten Maximalsumme „auf Pump“ einkaufen kann. Die Rückzahlung so gemachter Schulden kann ebenso frei hinsichtlich Höhe und Zeitraum vom Verbraucher gestaltet werden, erläutert Cäsar-Preller. Man kann eine Inrechnungstellung von Zinsen sogar vermeiden, wenn man seine Kartenschulden sofort begleicht. Tut man dies aber nicht, können die Kosten regelrecht explodieren: Die „Ikea Family Bezahlkarte“ bietet nämlich einen effektiven Darlehenszinssatz von 14,95 % und ist somit teilweise erheblich teurer als vergleichbare Angebote, warnt Rechtsanwalt Cäsar-Preller. Vergleichbare Kreditangebote gibt es von Banken schon für eine Verzinsung von unter 10 %, sodass sich die Suche nach einer Alternative lohnen kann.

„Sein Girokonto einfach zu überziehen, ist sicherlich keine gute Alternative.“, erklärt Cäsar-Preller. Überziehungskredite von Girokonten sind oftmals sogar noch teurer als die hier vorgestellte Kundenbezahlkarte und machen somit nicht wirklich Sinn.

Für Verbraucher, die über ihr aktuelles Vermögen hinaus weiter shoppen möchten, kann unter Umständen ein normaler Ratenkredit, bei welchem man eine gewisse Geldsumme für einen Kauf von einer Bank bzw. einem Unternehmen erhält, der mit einem festen Zinssatz und einem monatlichen Ratenrückzahlungsplan zurückgezahlt wird, sinnvoll sein. Solche Kredite bekommt man zurzeit – je nach Fall und eigenen Vermögensverhältnissen – mit einem Zinssatz von 3 – 10 %. Auch das vorgenannte Schwedische Möbelhaus bietet solch eine Finanzierungsmöglichkeit mit einem effektiven Jahreszins von 6,99 % an, was Verbraucher erheblich günstiger kommt, als die Nutzung einer Kundenbezahlkarte. So lässt sich bares Geld sparen und nach dem Möbelkauf kann man mit der Familie am Ende sogar noch einen Abstecher ins integrierte Restaurant machen. Angebote zu vergleichen, kann sich also auch hier lohnen, rät Verbraucheranwalt Cäsar-Preller. Es gilt somit „Augen auf beim Möbelkauf!“.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Verbraucher. Rufen Sie einfach kurz an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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Rechtstipp vom 15.01.2015
aus der Themenwelt Rechte betrogener Käufer und den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Kaufrecht

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