Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Immobiliendarlehen ab dem 11. Juni 2010 sind noch widerrufbar

(2)

Der Widerruf von Immobiliendarlehen kann auch heute noch für die Verbraucher äußerst lohnenswert sein. Voraussetzung für den Widerruf ist, dass der Darlehensvertrag nach dem 11. Juni 2010 geschlossen wurde und die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat.

Bei älteren Verträgen, die zwischen 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, ist der Widerruf nicht mehr möglich. Bei den neueren Verträgen sticht der Widerrufsjoker aber nach wie vor. „Angesichts der Zinsentwicklung in den vergangenen Jahren kann sich der Widerruf für den Verbraucher auch immer noch lohnen. Im Jahr 2011 mussten beispielsweise deutlich höhere Zinsen gezahlt werden als heute. Durch den erfolgreichen Widerruf kann der Verbraucher je nach Darlehenshöhe schnell mehrere tausend Euro sparen“, erklärt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Voraussetzung für den Widerruf ist, dass die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung oder fehlerhafte Pflichtangaben verwendet hat. Nach Erfahrung der Kanzlei Cäsar-Preller sind vielen Banken und Sparkassen derartige Fehler unterlaufen, die zum Widerruf berechtigen. Die korrekte Nennung der Pflichtangaben ist Voraussetzung für den Beginn der Widerrufsfrist. Das bedeutet umgekehrt, dass die Widerrufsfrist bei fehlerhaften Pflichtangaben nicht in Lauf gesetzt wurde und das Darlehen auch Jahre nach Abschluss noch widerrufen werden kann.

Ein Fehler, der sich beispielsweise in Kreditverträgen der Sparkassen häufig finden lässt, ist, dass die Nennung der für sie zuständigen Aufsichtsbehörde als Pflichtangabe aufgeführt wird, die Aufsichtsbehörde dann aber nicht genannt wird. Eine andere Pflichtangabe ist das Ende der Vertragslaufzeit. Hier sind z. B. der Direktbank ING-DiBa Fehler unterlaufen. „Auch anderen Banken sind vergleichbare Fehler unterlaufen. Das hat zur Konsequenz, dass die Verträge widerrufen werden können und der Verbraucher dann von dem immer noch günstigen Zinssatz profitieren kann“, so Rechtsanwältin Gaber.

Banken weigern sich häufig den Widerruf anzuerkennen und berufen sich u. a. auf treuwidrige Ausübung oder Verwirkung des Widerrufsrechts. „Davon sollten sich Verbraucher nicht entmutigen lassen. Diese Argumente sind in der Regel nicht haltbar“, sagt Rechtsanwältin Gaber.

Die Kanzlei Cäsar-Preller prüft kostenlos, ob die Voraussetzungen für den Darlehenswiderruf vorliegen.

Mehr Informationen unter http://www.der-widerruf.de/

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwältin Jessica Gaber

Kanzlei Cäsar-Preller


Rechtstipp vom 27.03.2018
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwältin Jessica Gaber (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller)

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.