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Immobilienrecht Türkei: Grundstückserwerb in der Türkei durch ausländische Gesellschaften

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Können ausländische Gesellschaften in der Türkei Grundstücke erwerben?

Gemäß Art. 36 des Grundbuchgesetzes mit der Nr. 2644 dürfen grundsätzlich ausländische Gesellschaften oder Gesellschaften mit ausländischer Beteiligung in der Türkei Grundstücke, Immobilien und beschränkt dingliche Rechte erwerben, nutzen und übertragen.

In diesem Sinne muss allerdings berücksichtigt werden, dass gemäß Art. 36 des türkischen Grundbuchgesetzes und der „Verordnung über den Erwerb von unbeweglichen Vermögen von Gesellschaften mit ausländischem Kapital vom 12.11.2008“ für den Erwerb von u.a. Grundstücken und beschränkt dinglichen Rechten eine Genehmigung des Gouverneursamts erforderlich ist.

Der Erwerb von Immobilien durch natürliche Personen ist dagegen grundsätzlich unproblematisch. Ausländische Käufer sollten aber unbedingt beachten, dass der Kaufvertrag und die Eigentumsübertragung – anders als in Deutschland – ausschließlich und direkt beim Grundbuchamt erfolgt.

Der Bedarf an rechtlicher Unterstützung und Information ist erheblich. Das türkische Immobilienrecht unterscheidet sich in mehreren Punkten vom deutschen Recht erheblich. Auch spielt in der Praxis die Rolle und die Seriosität von u.a. Maklern, Bauunternehmern und -trägern eine wichtige Rolle.

Rechtsanwalt Sabri D. Kamiloglu, LL.M.

Offenbach am Main


Rechtstipp vom 07.12.2015

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