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In welchen Fällen ist bei einer Kündigung mit einer Sperre des Arbeitslosengeldes zu rechnen?

Rechtstipp vom 28.12.2015
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Mit einer Sperre und einer Kürzung des Arbeitslosengeldes durch die Agentur für Arbeit müssen Arbeitnehmer rechnen, wenn sie an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitwirken.

An der Beendigung des Arbeitsverhältnisses wirken Arbeitnehmer beispielsweise mit, sofern sie durch schuldhaftes Verhalten eine fristlose und/oder eine verhaltensbedingte ordentlichen Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses provozieren. Auch wenn Sie sich mit dem Arbeitgeber auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses einigen und einen Aufhebungsvertrag abschließen, müssen Sie grundsätzlich mit der Verhängung einer Sperrzeit rechnen. Vor dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages sollten sich Arbeitnehmer daher dringend beratend lassen. Arbeitnehmer sollten sich keinesfalls durch den Arbeitgeber unter Druck setzen lassen und einen Aufhebungsvertrag vorschnell unterzeichnen.

Bei einem gerichtlichen Vergleich wird dagegen im Regelfall keine Sperrzeit verhängt. Allerdings ist dies nicht zwingend, so dass auch bei dem Abschluss eines gerichtlichen Vergleichs Vorsicht geboten ist.

Letztlich kommt es für die Verhängung einer Sperrzeit auf die konkreten Umstände des Einzelfalles an. Um eine Sperrzeit bei der Auflösung eines Arbeitsverhältnisses zu vermeiden, sollte daher immer ein auf das Arbeitsrecht spezialisierter Rechtsanwalt hinzugezogen werden.

Gerne können Sie unsere Kanzlei für eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihres Falles kontaktieren. Wir schlagen Ihnen dann die weitere Vorgehensweise vor. Der erste Kontakt ist völlig unverbindlich. Kosten entstehen erst, wenn Sie uns mit der weiteren Bearbeitung beauftragen.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht

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