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Infinus-Anlegerskandal: Neue Schreckensmeldungen

Rechtstipp vom 30.01.2014
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Rechtstipp vom 30.01.2014
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29.01.2014: Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute erneut über den Skandal um die Infinus/Fubus (Future Business KGaA) Unternehmensgruppe und wartet mit neuerlichen Horrornachrichten für betroffene Anleger auf. Das Konglomerat hatte in den vergangenen Jahren vermehrt auch in Immobilien investiert, auch der Verkauf respektive die Verwertung der bestehenden Objekte wird aber vermutlich kaum Kapital für die Bedienung der geschädigten Anleger freisetzen. Wie das Blatt berichtet, gehören in das Portfolio mindestens 44 Immobilien, im wesentlichen Mietshäuser, Stadtvillen und Reihenhäuser in Dresden, Freital und Pirna. Der gesamte Wert wird hier auf rund 50-60 Millionen € taxiert, die im Zuge der Insolvenzaufarbeitung tätigen Wirtschaftskanzleien würden jedoch davon ausgehen, dass ein großer Teil der potentiell erzielbaren Erlöse an die beteiligten Kreditinstitute abfließe.

Namentlich beteiligt in die entsprechenden Finanzierungen seien die Deutsche Kreditbank AG Berlin (DKB), die Bautzener Volksbank sowie die WL-Bank aus Münster. Genauere Informationen über Art und Umfang der infrage stehenden Immobilien respektive den Umfang der jeweiligen Finanzierungen seien laut der Süddeutschen Zeitung von Seiten der betroffenen Banken nicht erhältlich, jedenfalls sei keines der betreffenden Objekte eine Risikoimmobilie.

Im Nachgang der Razzien Anfang November 2013 wurde bekannt, dass es über den Erwerb der in Rede stehenden Immobilien zu einer engen Geschäftsbeziehung zur Richert & Oertel GmbH, einer der größten Immobilienmaklergesellschaften im Dresdner Raum, gekommen war. In den Jahren von 2009-2012 seien laut Angaben des Chefs Michael Oertel Objekte im Gesamtvolumen von rund 35 Millionen € an die Unternehmensgruppe um den Finanzdienstleister vermittelt worden.

Immer noch sitzen sechs aus der Reihe von mindestens zehn Beschuldigten aus der Führungsspitze des Konglomerats in Untersuchungshaft, die Vorwürfe lauten hier auf unter anderem bandenmäßigen Betrug, Geldwäsche sowie falsche Angaben im Prospekt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ist mittlerweile die Rede von bis zu 35.000 geschädigten Anlegern, die gesamte Forderungssumme beläuft sich wohl zwischenzeitlich auf über 1 Milliarde €.

Die Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath vertritt bereits eine große Zahl betroffener Anleger. Wir haben uns über die vergangenen Jahren eine außerordentliche Expertise auf dem Gebiet des Kapitalmarkts-, Wirtschafts- & Bankenrechts erarbeitet und führen hier ständig hunderte von laufenden Verfahren. Wir raten erneut dringend allen in dieser Sache geschädigten und bis dato untätig verbliebenen Anlegern, umgehend rechtliche Schritte zur Sicherung bestehender Ansprüche mithilfe entsprechend erfahrener anwaltlicher Hilfe zu unternehmen. Gerne dürfen Sie sich auch für eine kurze unverbindliche telefonische Klärung der Sachlage an uns wenden, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


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