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Infinus-Pleite: Manager bleiben in Untersuchungshaft

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30.12.2014: wie die sächsische Zeitung berichtet, hat am heutigen Dienstag das Dresdner Oberlandesgericht bekanntgegeben, dass die nach wie vor inhaftierten fünf Topmanager des Finanzkonglomerates um Infinus/FuBus (Future Business KGaA) nicht in die Freiheit entlassen werden. Ein Sprecher des Oberlandesgerichtes habe weiter mitgeteilt, dass nach wie vor der „dringende Verdacht des Betrugs durch Betreiben eines Schneeballsystems mit einem immensen Gesamtschaden sowie Fluchtgefahr“ bestehe.

Auch das sogenannte Beschleunigungsgebot werde in diesem Falle nicht verletzt, da die Aufarbeitung des Skandals extrem umfangreich und aufwendig sei. Eine nächste Haftprüfung wird im kommenden März 2015 stattfinden. Insgesamt sechs der zehn Hauptbeschuldigten waren nach einer umfangreichen Razzia im November 2013 in Untersuchungshaft genommen worden, einer von ihnen war nach „umfangreichen geständigen Aussagen“, wie es hieß, bereits im vergangenen Frühjahr wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Den Vorständen und Aufsichtsräten aus dem Firmengeflecht rund um die Infinus AG wird vorgeworfen, zehntausende Anleger um hunderte Millionen Euro geprellt zu haben. Die gesamte Schadenshöhe ist nach wie vor völlig unklar, es sind aber Summen von bis zu 1,5 Milliarden € im Gespräch. Nach Angaben der Insolvenzverwalter liegen bislang Forderungen von bereits über 1 Milliarde € vor, nach Beschlagnahme umfangreicher Vermögenswerte ist zwischenzeitlich ein Großteil der Unternehmen des Konglomerates nicht mehr zahlungsfähig.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist laufend mit hunderten Verfahren auf diesen Gebieten mandatiert und hat sich über die Jahre hinweg eine ausgezeichnete Expertise insbesondere im Hinblick auf die nachdrückliche und effektive Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Forderungen erworben. Im Sinne einer hervorragenden Positionierung unserer umfangreichen Mandantschaft in der causa Infinus/FuBus haben wir neben der Erstellung entsprechender Schadensersatzklagen frühzeitig Pfändungsarreste gegen sämtliche Hauptbeschuldigte beantragt und erwirkt. Bislang untätig gebliebenen Betroffenen empfehlen wir nochmals, umgehend mit erfahrener anwaltlicher Vertretung alle weiter möglichen Schritte zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah zu unternehmen. Gerne dürfen Sie uns in dieser Hinsicht kontaktieren, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei – auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme – ist RA Wolfgang Wittmann.


Rechtstipp vom 02.01.2015

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