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Infinus-Skandal: Kanzlei erwirkt Arrestpfändungen

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19.03.2014: Die auf Wirtschafts-, Banken- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath hat gegen die Privatvermögen aller zehn beschuldigten Vorstände und Aufsichtsräte der in einen gigantischen Anlageskandal verwickelten Finanzdienstleistungsgruppe um Infinus und FuBus (Future Business KGaA) Pfändungsarreste erwirkt. Auch wenn momentan die zuständige Dresdner Staatsanwaltschaft die Hand auf alle beschlagnahmten Vermögenswerten hält (u. a. Luxuslimousinen, Sportboote, Uhren, Schmuck, Konten, Lebensversicherungen, Unternehmensbeteiligungen), so hat sich doch die Kanzlei Wittmann & Schmitt durch diesen Schritt in eine hervorragende Ausgangsposition zur tatsächlichen und nachdrücklichen Durchsetzung bestehender Forderungen ihrer Mandantschaft versetzt.

Wie unter anderem die Dresdner Neuen Nachrichten (DNN) vermeldet hatten, waren zwischenzeitlich durch die Dresdener Intertreu Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH ebenfalls Arrestpfändungen gegen die Herren Jens Pardeike, Andreas Kison und Rudolf Ott in mittlerer sechsstelliger Höhe erwirkt worden. Der ehemalige Vertriebschef der sogenannten „roten“ Infinus, Rudolf Ott, hatte im Februar vergeblich versucht, diesen Zugriff auf sein privates Vermögen zu verhindern. Sein Anwalt Frederik Hermans hatte hier argumentiert, dass Ott im Gegensatz zu Pardeike und Kison nicht für Vermittlung und Vertrieb der in Rede stehenden Orderschuldverschreibungen verantwortlich gewesen sei.

Nach wie vor sitzen fünf der ursprünglich sechs in Untersuchungshaft genommenen Hauptbeschuldigten in einem der größten mutmaßlichen Anlagebetrugsfälle der Nachkriegsgeschichte in Haft. Ein weiterer Vorstand des Haftungsdaches der Unternehmensgruppe, Jens Pardeike, war nach umfassenden Aussagen und kooperativer Zusammenarbeit mit der Dresdner Staatsanwaltschaft aus dem Gefängnis entlassen worden. Einer Haftbeschwerde des ebenfalls inhaftierten Aufsichtsratschefs der Infinus AG, Siegfried Bullen, wurde jedoch nicht stattgegeben, da hier nach wie vor dringender Tatverdacht auf Kapitalanlagebetrug sowie auf Verdunkelungs-und Fluchtgefahr bestehe.

Bislang untätig gebliebenen Betroffenen respektive Geschädigten raten wir erneut dringend dazu, umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung bestehender Ansprüche zu unternehmen. Gerne dürfen Sie sich zu diesem Zweck an uns wenden, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei – auch für eine unverbindliche kurze telefonische Erörterung des Sachstandes – ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


Rechtstipp vom 20.03.2014

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