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Infinus-Skandal: neuerliche Durchsuchungen bei Ergo und Gothaer

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11.09.2014: In der spätabendlichen Online-Ausgabe berichtet das Handelsblatt (Printausgabe Freitag, 12.09.2014), dass es am Donnerstag erneute staatsanwaltschaftliche Durchsuchungen in dem riesigen mutmaßlichen Anlagebetrugsskandal um die Geldhäuser Infinus/FuBus KGaA (Future Business KGaA) gegeben hat. Die Konzernzentralen der Ergo in Düsseldorf sowie der Gothaer Versicherung in Köln wurden hier offenbar zusammen mit weiteren Objekten in Nordrhein-Westfalen von Ermittlern zum Zwecke der Beweissicherung durchsucht. Genauere Angaben habe die Dresdner Staatsanwaltschaft nicht gemacht, zum Zeitpunkt der Berichterstattung wären diese Aktionen teilweise noch am Laufen gewesen.

Unter anderem die Ergo sowie die Gothaer Versicherung hatten über Jahre hinweg mit der zwischenzeitlich zum größten Teil insolventen Infinus-Gruppe Millionengeschäfte gemacht. Offensichtlich waren hier interne Warnungen vor den dubiosen Abschlüssen und Provisionsgeschäften, die nach übereinstimmender Berichterstattung seit Jahren vorgelegen hatten, überhört beziehungsweise ignoriert worden. Das Handelsblatt berichtet, dass Insider davon gesprochen hätten, dass insbesondere die Abteilungen Leben sowie Maklervertrieb von den neuerlichen Durchsuchungen betroffen sein.

Sprecher der beiden Versicherungshäuser legten Wert auf die Feststellung, dass gegen die Unternehmen nicht als Beschuldigte ermittelt werde. Vielmehr würden die Versicherer als Zeugen geführt und kooperierten vollumfänglich mit den Behörden. Für beide Assekuranzen dürften die neuerlichen Ermittlungen allerdings einen weiteren Reputationsschaden bedeuten, auch die jeweilige konzerninterne Aufklärung der millionenschweren Geschäfte und zwielichtigen Vorgänge scheint keineswegs abgeschlossen zu sein.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath führt auf diesen Gebieten ständig hunderte von laufenden Verfahren und hat sich über die Jahre eine ausgezeichnete Expertise insbesondere auch im Hinblick auf die effektive Sicherung und Beibringung bestehender Ansprüche erworben. Im Auftrag unserer umfangreichen Mandantschaft in der Sache Infinus/FuBus haben wir neben entsprechenden Schadensersatzklagen frühzeitig Arrestpfändungen gegen sämtliche Hauptbeschuldigte beantragt und erwirkt, ein Schritt, der die von uns vertretenen Anleger in eine hervorragende Position versetzt.

Wir empfehlen nochmals nachdrücklich allen bislang untätig gebliebenen Anlegern insbesondere vor dem Hintergrund der Aufteilung in nahezu 5000 Einzelverfahren in dieser Sache, umgehend mit erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Wahrung bestehender Einlagen und Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah zu unternehmen. Gerne dürfen Sie sich in dieser Hinsicht mit uns in Verbindung setzen, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


Rechtstipp vom 12.09.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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