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Insolvenz der loginet3 AG (ehemals Ponaxis AG) – was Anleger jetzt wissen müssen

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München, den 10.04.2012 - Für Anleger, die ehemals „Beratern" des Wertpapierhandelshauses Driver & Bengsch AG (später Accessio AG) vertraut haben, dürfte es ein bekanntes Bild sein:

Die loginet3 AG, die frühere Ponaxis AG, hat Insolvenz angemeldet. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 21.03.2012 eröffnet.

Bei der loginet3 AG handelt es sich hiermit um die siebte Gesellschaft aus dem Netzwerk rund um die Driver & Bengsch/Accessio, die in den letzten Jahren Insolvenz anmelden musste. Besonders bedauerlich für Anleger, denen diese Papiere als angeblich sichere Alternative zum Tagesgeld angeboten wurden. Nach der HPE Hanseatic Private Equity AG, der Cargofresh AG und der Pongs & Zahn AG mussten auch die Konservenfabrik Zachow GmbH & Co. KG und die Accessio selbst Insolvenz anmelden. Auch gegen die Südfinanz Holding AG wird bereits wegen Insolvenzverschleppung ermittelt, weitere Firmen, deren "Wertpapiere" hauptsächlich von der Accessio vertrieben wurden, befinden sich in massiven finanziellen Schwierigkeiten.

"Anleger sollten in dem Moment, in dem das endgültige Insolvenzverfahren eröffnet wird, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle der Gesellschaft anmelden, um an einem möglichen Erlös aus dem Insolvenzverfahren zumindest zum Teil teilhaben zu können", teilt die im Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Fachanwältin Anja Appelt von der Anlegerkanzlei KAP Rechtsanwälte mit.

"Für viele der Geschädigten, die die Papiere über die ehemalige Driver & Bengsch/Accessio erworben haben, besteht die Möglichkeit, den hierdurch entstandenen Schaden auch anderweitig geltend zu machen", sagt Rechtsanwalt Thorsten Krause und weist insbesondere auf die Möglichkeit einer Sammelklage hin.

Die Kanzlei KAP Rechtsanwälte aus München, mit den Partnern Anja Appelt und Thorsten Krause, sind auf die Vertretung geschädigter Kapitalanleger spezialisiert und haben hierzu bereits eine Vielzahl von Klagen gegen die mit der Accessio und Driver & Bengsch eng zusammenarbeitende DAB Bank eingereicht. Eine erste „Sammelklage" ist vor dem Landgericht München I anhängig, eine zweite „Sammelklage" befindet sich derzeit in Vorbereitung.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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