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Investfinans AB/Secure Trading Financial Services: Was können Anleger tun? Anwälte informieren!

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Bei den Anbietern Investfinans AB aus Stockholm bzw. Secure Trading Financial Services mit Adresse in Paris, Frankreich sind Anleger einem schweren Betrug aufgesessen.

Investfinans AB handelte, worauf Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB seit Mitte März hingewiesen hatten, ohne die Erlaubnis der schwedischen Finanzmarktaufsicht und wie Recherchen ergaben, war auch die Umsatzsteuernummer nicht mehr gültig. 

Von den schönen Meldungen zu Investfinans AB im Internet wie „größter schwedischer Immobilienfonds“, Börsengang etc. stimmte nichts.

Der angebliche CEO Björn Magnus K. war vermutlich nur ein Strohmann, die beschriebene Einlagensicherung war erfunden.

Die positiven Meldungen im Internet stammten alle von Investfinans AB selbst oder es handelte sich um gekaufte Anzeigen.

Nachdem Investfinans AB mit „Vermögensverwaltungsverträgen“ bei deutschen Kunden Geld eingesammelt hatte, und dann das Konto von Investfinans bei einer schwedischen Bank geschlossen wurde und auch die deutsche BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der Investfinans AB bereits mit Datum vom 03.04.2019 die Rückabwicklung des Einlagengeschäfts aufgegeben hatte, eröffneten die Verantwortlichen einfach weitere Konten bei Banken in den USA oder arabischen Ländern. Und die Anleger sollten nun über eine Firma namens Secure Trading Financial Service mit Sitz in der 5 Avenue Kleber, 75016 Paris, Frankreich und weiteren Adressen wie Luxemburg die Gelder anlegen in Form von „Aktienkaufverträgen“ und von dem angeblichen Börsengang von Investfinans AB profitieren und hohe Gewinne erwirtschaften, die angeblich von einer US-Baugesellschaft übernommen werden sollte.

Viele Anleger überwiesen nochmals hohe Beträge in die USA, auf das Konto einer Gesellschaft in New York.

Die BaFin hatte inzwischen auch Secure Trading Financial Service mit Sitz in der Avenue Kleber in Paris die Rückabwicklung des Einlagengeschäfts aufgegeben, jedoch erhielten 

Anleger, die Investfinans ihr Geld überwiesen hatten, hatten ihr Geld aber nicht zurückerhalten, ebenso, wie selbstverständlich bisher auch kein Börsengang stattfand und dieser auch gar nicht stattfinden konnte mangels Vermögenswerten, denn bei dem angeblichen Börsengang von Investfinans AB handelte es sich vermutlich nur um einen „Bluff“, um Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen, das gleich weiter überwiesen worden sein dürfte..

Anleger sollten vermutlich umgehend handeln, um zu retten, was zu retten ist: So konnte bei einer Großbank offensichtlich noch ein größerer, vermutlich siebenstelliger Betrag sichergestellt werden, bei dem Anleger versuchen können, auf diesen zuzugreifen. Eile könnte geboten sein, da das Prioritätsprinzip gelten könnte.

Sollten Verantwortliche dingfest gemacht werden, haften diese auch persönlich für den Schaden der Anleger z. B. gem. § 826 BGB, genauso, wie geprüft werden sollte, ob weitere Gelder sichergestellt werden können.

Dr. Späth & Partner haben inzwischen auch die Banken, bei denen Investfinans AB Konten eröffnete, zum Schadensersatz aufgefordert, weil nach Ansicht von Dr. Späth & Partner zweifelhaft ist, ob diese die Identitätsprüfung ordnungsgemäß durchgeführt haben, denn sollte dies nicht der Fall sein, so würde dies eventuell Möglichkeiten für Schadensersatzansprüche eröffnen. 

Es gibt mehrere Ungereimtheiten, bei denen sich die Frage stellt, warum sie den Banken nicht aufgefallen sind:

  • Die Umsätze bei Investfinans AB passten nicht zur Geschäftstätigkeit, nämlich einem Unternehmen ohne Umsätze oder Gewinne
  • Investfinans handelte ohne die erforderliche Erlaubnis
  • Die Umsatzsteuernummer war schon nicht mehr gültig
  • Die Gelder der Anleger sind offensichtlich von den Tätern gleich weiter überwiesen worden, um sie „in Sicherheit“ zu bringen. Warum ist dies bei den Banken nicht aufgefallen?

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB mit Sitz in Berlin und Hamburg vertreten bereits ca. 50 geschädigte Investfinans AB/Secure Trading Financial Service-Anleger und sind seit dem Jahr 2012, und somit seit über 17 Jahren, schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht für geschädigte Anleger tätig.

Für rechtsschutzversicherte Anleger stellen Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB gerne eine kostenlose Anfrage an die Rechtsschutzversicherung für die Anleger.

Geschädigte Investfinans AB/Secure Trading-Anleger können sich gerne an Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB wenden.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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