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Ist Delitraders vertrauenswürdig? Trading-Betrug?

  • 4 Minuten Lesezeit

Haben Sie Geld bei dem Online-Broker Delitraders angelegt? Gibt es Auseinandersetzungen bei der Auszahlung von Gelder? Dann sind Sie vermutlich nicht der einzige Investor, der Auseinandersetzungen mit Delitraders hat. Auch andere Investoren berichten uns von Problemen mit Gewinnen und investierten Geldern. Es könnte Anlagebetrug vorliegen.

Anlagebetrug über Hongkong

Zahlungen fließen nach unseren Beobachtungen nicht nur über europäische Banken, sondern auch andere Finanzplätze sind Gegenstand betrügerischer Aktivitäten. Auch Hongkong zählt zu den Finanzplätzen, über die Zahlungen abgewickelt werden.

Tinder ist ebenfalls ein beliebtste Akquise-Medium für betrügerische Online-Broker. Zunächst wird ein vielversprechender und interessanter persönlicher Kontakt hergestellt. Beiläufig werden dann Anlagetipps gegeben, die letztendlich im Betrug landen. Die Kontakte zeigen immer gutaussehende Bilder. Wenn es zum Betrugsfall kommt, können dann die Betroffenen häufig nicht mit Ihren Partnerinnen über das verlorene Geld sprechen.

Die Konsequenzen in der Partnerschaft sind bedrohlich. Eine verzwickte Situation.

Sind meine Zahlungen in Bitcoins für immer weg?

Häufig werden von Betrugsfirmen eingezahlte Beträge mithilfe von Kryptobörsen anonym über die Blockchain als Bitcoin ausgezahlt. Opfer möchten dann gern wissen, ob solche Zahlungen zurückgeholt werden können. Vielfach ist zu lesen, dass nach einer Umwandlung in Kryptowährungen eine Rückführung unmöglich ist.

Nach deutschem Recht haben die Investoren ein Eigentum an den jeweiligen Kryptowährungen erlangt. Werden diese durch Betrug anderweitig verfügt, ändert dies nichts an der Eigentumsposition.

Da die Zahlungen international abgewickelt werden, ergeben sich einige Mühen bei der Durchsetzung der Eigentumsrechte. Wir beobachten allerdings, dass sich die rechtliche Lage im Wandel befindet.

Einige große Investoren in Kryptowährungen versuchen, betrügerisch abgezogene Bitcoins wieder zurückzuerlangen. Daraus können sich auch für Opfer von Betrugsfirmen neue Perspektiven und Möglichkeiten zur Durchsetzung ihrer Ansprüche ergeben.

Was macht Delitraders mit meinen Gewinnen?

Die Gewinne auf den Handelskonten sind häufig sehr hoch. Kunden wird angedroht, dass diese Gewinne einbehalten werden, wenn keine weiteren Einzahlungen erfolgen.

Solche Drohungen entbehren jeglicher Grundlage, wenn sie bei einer Betrugsfirma investiert haben. Die Zahlen und Gewinne auf ihrem Konto geben nicht die Realität wieder.

Betrugsfirmen legen ihre Gelder nicht in Aktien, Rohstoffen oder Kryptowährungen an. Gewinne, die ihnen gezeigt werden, sind manipulierte Darstellungen. Die Täter hoffen, dass sie in Anbetracht der hohen Gewinne schwach werden und doch noch eine Zahlung vornehmen.

Gibt es Aufsichtsbehörden für Online-Broker wie Delitraders?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) ist die vom Gesetzgeber vorgesehene behördliche Aufsicht für Banken und Finanzdienstleister, die in Deutschland Finanzprodukte anbieten, und damit auch für Broker wie Delitraders . Die BaFin untersteht der Aufsicht des Bundesministerium der Finanzen.

Von der BaFin werden Warnungen über nicht seriöse Broker veröffentlicht. Mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) soll sichergestellt werden, dass das System mit Banken und Finanzdienstleistern eine Sicherheit gewährleistet. Geldanleger und Bankkunden sollen dem Finanzsystem vertrauen.

Mit über 2.000 Beschäftigten ist die BaFin eine der großen Behörden in Deutschland. Die Behörde hat ihren Sitz in Frankfurt und Bonn.

Die BaFin beaufsichtigt über 1.500 Banken, über 1.100 Finanzinstitute, Zahlungsinstitute und auch Zweigniederlassungen ausländischer Kreditinstitute. Des Weiteren werden Versicherer, Pensionsfonds, Kapitalverwaltungsgesellschaften und inländische Fonds von der BaFin beaufsichtigt.

Weiterhin hat die BaFin die Marktaufsicht und soll so gewährleisten, dass die Verhältnisse in den Märkten fair und transparent sind und die Verbraucher geschützt werden.

Zu den Aufgaben gehört es ferner, Geldwäscherei und Finanzierung von Terrorismus zu bekämpfen. Nach den gesetzlichen Vorgaben sind daher in Deutschland Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsgeschäfte nicht ohne staatliche Erlaubnis durchgeführt werden. Die Verbote werden von der BaFin überwacht.

Nach unserer Beobachtung ist die BaFin aber leider überlastet. Maßnahmen gegen betrügerische Broker, insbesondere mit ausländischem Sitz, werden häufig verzögert eingeleitet. Wir haben es erlebt, dass Warnhinwiese gegen Broker erst Monaten nach einem angezeigten Betrug auf der Internetseite erschienen sind.

Es bestehen daher erhebliche Zweifel, ob die zuvor beschriebenen Aufgaben von der BaFin wirklich erfolgreich wahrgenommen werden. Nicht nur der Fall Wirecard, sondern auch der weit-verbreitete Betrug durch Onlinebroker beeinträchtigen erheblich das Vertrauen der Verbraucher in das Finanzsystem.

Nach unserer Meinung wird hier die BaFin trotz einer Mitarbeiterzahl von über 2.500 ihren Aufgaben nicht gerecht. Wenn Sie schon Erfahrungen mit der BaFin gemacht haben, können Sie gern in den Kommentaren berichten.

Anwalt hilft Ihnen gegen Delitraders

Ihnen liegen nun wichtige Informationen über Delitraders vor. Jetzt müssen Sie entscheiden, ob Sie auf die Forderungen des Brokers Delitraders nach weiteren Zahlungen eingehen wollen oder lieber alles Energie in die Rückforderung der eingezahlten Gelder stecken.

Gern helfen wir Ihnen mit unseren Erfahrungen, um gegen Delitraders vorzugehen.

Nehmen Sie mit uns unter kanzlei@recht-freundlich.de Kontakt auf und schildern Sie kurz Ihren Fall. Eine Schilderung in Stichworten ist ausreichend. Wir helfen Ihnen dabei, Ihr Geld vom Broker-Betrug zurück zu holen.

Foto(s): Rechtsanwalt Thomas Feil

Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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