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Joint Venture USA: Praxistipps vom US-Anwalt in Deutschland!

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Der erste Meilenstein einer erfolgreichen Kooperation in den USA ist ohne Frage der Abschluss eines umfassenden Vertrages. Die wahre Herausforderung beginnt allerdings erst danach. Denn eine internationale Geschäftsbeziehung braucht besondere Aufmerksamkeit, da sprachliche, kulturelle und rechtliche Unterschiede zu Differenzen führen können.

In diesem Beitrag gebe ich Ihnen einige Praxistipps für ein erfolgreiches Joint Venture in den USA, die auf meiner langjährigen rechtlichen und wirtschaftlichen Erfahrung als deutsch-amerikanischer Rechtsanwalt beruhen.

1. Ein Vertrag allein ist keine Geschäftsbeziehung

Die Erwartungen und Vorstellungen Ihres Vertragspartners genau zu kennen, ist die Grundlage einer guten Geschäftsbeziehung. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Vorteile, die Sie sich selbst aus dem Joint Venture in den USA erhoffen. Denn einseitige vertragliche Überlegenheit schürt schnell Missmut. Kommunizieren Sie offen Ihre Erwartungen und achten Sie auf ein ausgeglichenes Vertragsverhältnis. Das ist die Basis für ein vertrauensvolles Geschäftsverhältnis zu Ihrem Joint-Venture-Partner in den USA.

2. Beziehungen müssen gepflegt werden

Ebenso wichtig wie der Aufbau ist die Intensivierung der Geschäftsbeziehung. Legen Sie bereits bei Vertragsschluss fest, wie Sie eine fortlaufende Kommunikation umsetzen und sicherstellen wollen. Indem Sie in Kontakt mit Ihrem Partner bleiben, können Sie frühzeitig Differenzen erkennen, beilegen und ggf. Maßnahmen ergreifen, um Missverständnisse gar nicht erst entstehen zu lassen.

3. Verträge werden dennoch gebrochen

Viele Joint Venture-Verträge können nicht wie geplant eingehalten werden. Wer von Beginn an damit rechnet, dass vertragliche Vereinbarungen später immer wieder an neue Gegebenheiten angepasst und neuverhandelt werden müssen, beugt Enttäuschungen und Streit vor. Vereinbaren Sie daher präventiv ein Verfahren zur Neuverhandlung, um dynamisch und kontrolliert reagieren zu können, wenn ein Vertrag oder Teile davon nicht mehr umsetzbar werden sollten.

4. Auseinandersetzungen gehören dazu

Wenn es trotz allem zu Meinungsverschiedenheiten und Differenzen kommt, gibt es viele Wege, ein kostspieliges und zeitintensives Gerichtsverfahren zu vermeiden. Voraussetzung ist hier die beidseitige Kompromissbereitschaft. Bei einer gepflegten Geschäftsbeziehung fällt dies den Joint Venture-Partnern leichter. Ein Mediationsverfahren kann auch im internationalen Kontext im Falle eines Falles das Mittel der Wahl zu einer effizienten Streitbeilegung sein.

5. Der Vertrag ist die „Roadmap“ zum Erfolg

Der Joint Venture-Vertrag dient als Orientierungswerk in allen Bereichen, angefangen von der gesellschaftsrechtlichen Gestaltung bis hin zu Verfahren der Neuverhandlung. Ein Standardvertrag kann dem nicht gerecht werden – individuelle Regelungen machen auch und gerade bei einem US-Joint Venture immer Sinn!

Ihr Ansprechpartner für US-Joint Venture!

Als Wirtschaftsanwalt und „native speaker“ mit Rechtsanwaltszulassung in den USA und Deutschland unterstütze und berate ich Sie bei allen Etappen Ihres Joint Venture in den USA.

Nehmen Sie gerne auch frühzeitig Kontakt mit mir auf, um Ihre Geschäfte mit den USA bestmöglich vorzubereiten. Sie erreichen mich per E-Mail oder telefonisch.


Rechtstipp vom 24.10.2017

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