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Kanzlei im Lkw-Kartell: Klagewelle von 120 Millionen Euro Schadenersatz rollt an!

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Nachdem die EU-Kommission über die fünf Lkw-Riesen DAF, Daimler, Iveco sowie Volvo/Renault im Jahr 2016 eine Rekordstrafe in Höhe von fast 3 Mrd. Euro verhängte, erwartet die Kartellanten nun eine Klagewelle nach der anderen. Neben dem satten Bußgeld in Milliardenhöhe stehen Betroffenen im Lkw-Kartell Schadenersatzansprüche von mehreren Millionen zu. 

Wir von der Kanzlei Mingers & Kreuzer kämpfen auch im Lkw-Kartell für das Recht unserer Mandanten. Deshalb stehen wir nun als juristische Vertreter von hunderten Mandanten kurz vor einer Klagewelle gegen die Lkw-Hersteller. Dabei liegt der Schadenersatzwert bei etwa 120 Millionen Euro zugunsten unserer Mandanten. 

Kanzlei Mingers & Kreuzer: Ihr Partner im Lkw-Kartell 

„Mit der Vertretung durch die Kanzlei Mingers & Kreuzer bin ich hoch zufrieden. Angefangen mit einem umfassenden Beratungsgespräch und einer fachlichen Einschätzung meiner Lage im Lkw-Kartell, haben mich die Rechtsanwälte von Mingers & Kreuzer kompetent über meine Rechte und Ansprüche aufgeklärt. Besonders begeistert bin ich darüber, dass sich die Gutachterkosten aufgrund der Vielzahl von Mandanten auf gerade einmal 500 Euro beschränkt!“

- Uwe Schmitz, Geschäftsführer der DS Transport aus Düsseldorf -

Uwe Schmitz ist derzeit einer unserer hunderten Mandanten, deren Rechte wir im Lkw-Kartell bundesweit vertreten und Ansprüche geltend machen. Bei unserer Vertretung und juristischen Arbeit legen wir gesteigerten Wert auf kompetente Beratung sowie einen größtmöglichen Mehrwert für unsere Mandanten. Daher erhalten wir gerade im Kartellverstoß von unseren Mandanten ein Feedback höchster Zufriedenheit. 

Schadenersatzansprüche im Lkw-Kartell: Mingers & Kreuzer klagt in Millionenhöhe 

Nicht nur, dass Daimler und Co. das milliardenschwere Urteil akzeptieren müssen, jetzt treten auch die Geschädigten im Lkw-Kartell an die Hersteller heran und stellen Schadenersatzansprüche. Unter den Betroffenen des 2011 aufgedeckten Kartells sind u.a. Spediteure, Transportunternehmen oder Lkw-Fahrer. Diese haben gegenüber den Lkw-Riesen nun Ansprüche, die derzeit noch außergerichtlich eingefordert werden. 

Auch wir von der Kanzlei Mingers & Kreuzer versuchen, im April letztmalig für unsere hunderten Mandanten eine außergerichtliche Einigung zu erreichen, scheuen aber dennoch nicht den Rechtsweg, falls es etwaige Forderungen seitens der Kartellanten nicht erfüllt werden. 

Das Lkw-Kartell: 14 Jahre illegale Absprachen auf dem EU-Markt

Beim Lkw-Kartell geht es genauer um illegale Preisabsprachen, die innerhalb der Jahre 1997 bis 2011 zwischen Daimler, DAF, Volvo/Renault sowie MAN und Iveco stattgefunden haben. Die Kartellanten hatten Verkaufspreise für Lastkraftwagen und Zeitpläne für die Einführung neuer Motortechnologien abgesprochen. Damit verzögerten Sie nicht nur die Entwicklung sparsamerer Motoren für Verbraucher, sondern verstießen ferner gegen geltendes Kartellrecht. 

VW-Tochter MAN trat als Kronzeugin auf, konnte jedoch für sich dennoch keinen Schutz vor hohen Schadenersatzforderungen herbeiführen. Gegen Scania wurde darüber hinaus ebenfalls ermittelt. Das Tochter-Unternehmen von Volkswagen stimmte dem entsprechenden Vergleich nicht zu. 

Vonseiten Daimlers wehrt man rigoros Vorwürfe zu illegalen Preisabsprachen ab und ließ verlauten, dass jegliche Schadenersatzansprüche penibel geprüft würden. Auch den Rechtsweg bei unberechtigten Schadenersatzforderungen im sog. Lkw-Kartell scheue man hier nicht. Es seien lediglich Informationen zu Bruttolistenpreisen ausgetauscht worden, einen Schaden von Lkw-Käufern hätte man nicht belegen können, heißt es. 

Wer ist Geschädigter im Lkw-Kartell & was das bedeutet?

Betroffen sind nach derzeitigem Stand über 200.000 Lastkraftwagen der Marken DAF, Daimler, Iveco sowie Scania, MAN und Volvo/Renault, genauer deren Abnehmer. Wenn Sie zwischen 1997 und 2011 bei genannten Herstellern mittelschwere oder schwere Lkw (6-16 Tonnen sowie mehr als 16 Tonnen) gekauft oder geleast haben. 

Schätzungen zufolge liegen durch das Kartell der Lkw-Riesen Preisüberhöhungen von 15 % des jeweiligen Kaufpreises zugrunde. Bei einem durchschnittlichen Wert von 80.000 Euro pro Lkw, ist mit einer Schadenssumme von etwa 12.000 Euro zu rechnen. Hierbei schafft ein entsprechendes Gutachten Klarheit über den genauen Wert, der eingefordert werden kann!

Zögern Sie nicht, sich mit Ihren Fragen und der möglichen Unklarheit, ob Sie zu den Geschädigten im Kartellverstoß der Lkw-Hersteller zählen, an uns zu wenden. Wir von der Kanzlei Mingers & Kreuzer beraten Sie gerne und bieten unsere Tätigkeiten im Bereich bundesweit für Sie an. 

Vereinbaren Sie einen Termin an einem unserer Standorte Jülich, Bonn, Köln oder Hückelhoven! Wir beraten Sie umfassend und kompetent zu Schadenersatzansprüchen und Ihren Rechten im Lkw-Kartell.


Rechtstipp vom 03.04.2017

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            Rechtsanwalt Markus Mingers (Rechtsanwälte Mingers & Kreuzer, Erstkontakt kostenfrei.) Rechtsanwalt Markus Mingers

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