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Keine Haftung im Straßenverkehr für den Auffahrenden

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In diesem Zusammenhang hört man aus dem Volksmund immer wieder den Satz: „Derjenige, der von hinten auffährt ist schuld"! Dies stimmt nur bedingt. Juristisch gesehen trifft dieser Satz nur dann zu, wenn bei einer verkehrstypischen Standardsituation im Straßenverkehr (z.B. dem Hintereinanderherfahren) der Hintermann auf das Fahrzeug des Vordermanns aus Unachtsamkeit oder überhöhter Geschwindigkeit auffährt. Dann spricht zunächst erst einmal alles dafür, dass der Auffahrende den Unfall alleinig verschuldet hat und er für den Schaden aufkommen muss. Dieser Grundsatz greift aber dann zum Beispiel nicht ein, wenn der Vordermann unmittelbar vor dem Auffahrunfall die Fahrspur wechselt oder er ohne nachweisbaren Grund so abrupt abbremst, dass die Kollision für den Hintermann nicht mehr vermeidbar ist.                              

Rechtstipp vom 08.06.2007

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