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Lasermessung mit PoliScan Speed – keine Wunderwaffe!!

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Das VITRONIC Verkehrsmessgerät PoliScan Speed ist nicht die Wunderwaffe, für die sie von manchem Politiker hingestellt wurde.

Wir mussten feststellen, dass die Messbilder hinsichtlich der abgebildeten Fahrer und deren Identifikationsmerkmalen nicht so eindeutig sind, wie sie angepriesen werden.

Darüber hinaus sind die Messbilder nicht als gerichtsverwertbare Beweismittel verwendbar, wenn beispielsweise der Unterrahmen der Auswerteschablone nicht erkennbar unterhalb der Vorderräder liegt, sich zwei Fahrzeuge auf zwei Fahrstreifen befinden und Teile von beiden sich innerhalb des Rahmens der Auswerteschablone befinden oder aber wenn sich weder Kennzeichen, noch ein Vorderrad innerhalb der Auswerteschablone befinden.

Auch kommt es wiederholt dazu, dass das Messgerät nicht eindeutig zwischen Pkw und Lkw unterscheiden kann.

Informationen des Herstellers finden Sie hier:  http://www.vitronic.de/verkehr/poliscansupstrongemspeedemstrongsup/

Wenn Sie von einer solchen Geschwindigkeitsmessung betroffen sind, dann lassen Sie sich unbedingt anwaltlich beraten. Häufig reicht es allein aus, dass sich ein Rechtsanwalt als Verteidiger bestellt und der Bußgeldstelle das Gesuch auf Akteneinsicht anzeigt, um das Verfahren durch Einstellung zu beenden.

Werden die Akten zur Einsichtnahme überlassen, ist zu prüfen, ob Messfehler vorliegen und ob die Identifikationsverteidgung Aussicht auf Erfolg bietet.

Sprechen Sie uns an:

Rechtsanwälte

Stüwe & Kirchmann

Goethestraße 11

42489 Wülfrath

Tel.: 02058 . 17 99 214

Fax: 02058 . 17 99 215

Web: www.RAStuewe.de       

Email: info@RAStuewe.de   



Rechtstipp vom 05.11.2008
aus der Themenwelt Blitzer und Verkehrskontrolle und den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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