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Leiharbeit

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Das Modell der Leiharbeit – oder auch Arbeitnehmerüberlassung genannt – ist mittlerweile mit all seinen Vor- und Nachteilen eine beliebte Vorgehensweise in der deutschen Wirtschaft geworden. Leiharbeitnehmer werden nicht direkt vom Unternehmen angestellt, in dem sie real ihre Leistung erbringen. Vielmehr besteht eine Anstellung seitens des Leiharbeitsunternehmens, welches sie an den Auftraggeber „verleiht“ – „entleiht“.

Häufig führt dieses Modell jedoch auch ganz gewollt zu einem Dauerleiharbeitsverhältnis. Das bedeutet, der ursprüngliche „Türöffner“ für eine Festanstellung wird konkret zum Dauerzustand.

Daher kehren sich die anfänglichen Vorteile schnell zu Ihren Ungunsten in Nachteile um: Vor allem eine schlechtere Stellung innerhalb des Unternehmens, kombiniert mit einer höheren Arbeitszeit (Arbeitsleistung) für wesentlich weniger Entgelt etc. Die Liste der Nachteile kann beliebig fortgeführt werden.

Sowohl der Verleiher als auch der Entleiher kann in einem solchen Leiharbeitsverhältnis eine Vielzahl von Fehlern begehen, die aus der Sicht des Arbeitnehmers im Idealfall dazu führen können, dass ein unmittelbares Arbeitsverhältnis zwischen dem Leiharbeitnehmer und dem Entleiher entsteht.

Und genau dann sind Sie alleine schon durch die Fiktion des § 10 AÜG ein Angestellter des Entleihers, ohne es zu wissen. Das bedeutet, Sie sind in diesem Falle (nach Fiktion des §10 AÜG) kein Angestellter des Leiharbeitsunternehmers mehr.

Lassen Sie in solchen Fällen daher unbedingt Ihren Fall mit dem Ziel der Beendigung der Leiharbeit und dem Start einer Festanstellung prüfen.

Kontaktieren Sie mich, gerne sehe ich mir Ihren Fall an.


Rechtstipp vom 21.05.2017
Aktualisiert am 28.09.2017
aus der Themenwelt Arbeitsverhältnis und dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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